Neu bei E21?

Herzlich willkommen auf der Internetseite von Evangelium21. E21 ist ein Netzwerk von Christen, die ihren Glauben fest auf Jesus Christus und seine Gnade gründen. Obwohl wir verschiedenen Kirchen und Gemeinden angehören, verbindet uns das uneingeschränkte Vertrauen in die Heilige Schrift sowie eine reformatorisch ausgerichtete Theologie. Wir glauben, dass das biblische Evangelium auch im 21. Jahrhundert Gottes Kraft ist. Es erfüllt Christen mit einer tragfähigen Hoffnung sowie überwältigenden Freude an Gott und gehört in das Zentrum der Gemeindearbeit.

Neuigkeiten

Enthält die Bibel Fehler?

„Die Bibel ist das Wort Gottes, das Fehler hat“. Von Anbeginn der neoorthodoxen Theologie im frühen 20. Jahrhundert ist diese Aussage zu einem Mantra geworden bei denen, die eine hohe Sicht der Schrift haben und gleichzeitig den akademischen Lapsus vermeiden wollen, biblische Unfehlbarkeit und Irrtumslosigkeit zu bekräftigen. Aber diese Aussage ist der klassische Fall dafür, dass man nicht alles gleichzeitig haben kann. Es ist ein exemplarischer Widerspruch.

Wie ist das mit dem „Richten“?

Wenige Bibelstellen werden heutzutage stärker missverstanden als Matthäus 7,1: „Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!“ Sie wird oft in Gesprächen zitiert, wenn jemand sich wagt, eine moralische Einschätzung einer anderen Person zu machen, die den anderen stört. „Wer bist du, dass du richtest?“, kommt als Antwort.

Als Gemeinde heilig werden

Ich habe noch nie ein Seminar namens „Heilige Gemeinden gründen“ auf einer Pastorenkonferenz angeboten gesehen und ich vermute, das kommt daher, weil wir uns nicht dafür anmelden würden. Das heißt nicht, dass wir nicht die Wichtigkeit von Heiligkeit verständen. Aber darüber zu reden, fühlt sich unangenehm an und wir haben eine Liste von praktischen Dingen, bei denen wir Hilfe benötigen. Also gehen wir lieber zu den Seminaren „Missionale/Kontextuale oder sonstige Gemeinden gründen“. Angesichts der Priorität der Heiligkeit in der Lehre der Schrift über die Gemeinde sollten wir jedoch mehr darüber reden als wir es tun.

Geordnete Anbetung als ein Zeugnis für die Welt

Es ist bedeutsam, dass Paulus uns lehrt, in unserer Anbetung anständig und ordentlich zu sein und alle Dinge zur Erbauung des Leibes geschehen zu lassen genau in dem Kapitel, das auf seine Lehre über die christliche Liebe folgt. Nachdem er wahre Evangeliumsliebe als „langmütig und gütig… nicht prahlend… und nicht das Ihre suchend“ (1Kor 13,4-5) beschrieben hat, ruft er alle dazu auf „nach der Liebe zu streben“ (1Kor 14,1) und dann beschreibt er richtige Anbetung. Mit anderen Worten, er lehrt uns, auf eine Art und Weise anzubeten, die unsere Liebe für einander und für Christus widerspiegelt. Wir können daraus schießen, dass ungeordnete Anbetung nicht nur ein alternativer Ansatz ist – sie ist unliebsam.

Klassisch-reformierte Theologie und die Verteidigung des Glaubens

Die Daten aus der Schrift und den Glaubensbekenntnissen führen zu zwei Schlüsselpunkten: (1) die Bedeutung des Buchs der Natur und (2) die Notwendigkeit, die Bücher der Natur und der Heiligen Schrift im Tandem zu gebrauchen, um den Glauben zu verteidigen. Im 20. Jahrhundert haben reformierte Theologen eifrigen Gebrauch des Buchs der Heiligen Schrift gemacht und das ist löblich. Aber gleichzeitig ist Gottes gutes Buch der Natur im Regal liegen geblieben und hat viel Staub angesammelt. Da Gott zwei Bücher geschrieben hat, die Heilige Schrift und die Natur, sollten wir deshalb nicht beide gebrauchen, um den Glauben zu verteidigen?