Edition: Evangelium21

In Zusammenarbeit mit dem 3L Verlag hat Evangelium21 die folgenden Bücher und Hefte herausgebracht, die hier bestellt werden können.

„Sollte Gott gesagt haben? – Was steckt hinter der Bibelkritik?” von Ron Kubsch

Der niederländische Theologe Herman Bavinck sagte vor rund 100 Jahren über seine Kollegen Folgendes: „Oft haben sie nichts mehr zu predigen, weil die [Kritik] ihnen Kraft und die Herrlichkeit des Evangeliums geraubt hat … Unzufrieden mit ihrer Lage, suchen viele einen Ausweg, indem sie sich in die Politik, in die Diakonie oder in humanitäre Projekte einbringen und in genau diesem Maße aufhören, Diener des Wortes und Verwalter der Geheimnisse Gottes zu sein.“ Die Bibelkritik hat die Verkündigung des Evangeliums in der Tat enorm geschwächt. Viele Prediger glauben nicht mehr an die Kraft des göttlichen Wortes und verkündigen deshalb ihre eigenen Gedanken und zielen auf Weltverbesserung, Lebenshilfe und billigen Trost ab.

In diesem Booklet skizziert Ron Kubsch die Entwicklung der neuzeitlichen Bibelkritik von den Anfängen bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts und geht dabei ebenfalls auf aktuelle Versuche ein, zwischen Vertretern und Gegnern der Bibelkritik
zu vermitteln. Er meint: „Überheblichkeit gegenüber dem göttlichen Wort führt immer in eine Sackgasse. Es gibt gute Gründe dafür, der Heiligen Schrift zu vertrauen.“

Der Text geht auf einen Vortrag zurück, der am 11. März 2016 auf der Evangelium21-Konferenz gehalten wurde.

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„Eine Gemeinde für das 21. Jahrhundert?” von David Jackman

Das 21. Jahrhundert stellt christliche Gemeinden vor enorme Herausforderungen. In einem Vortrag, der zum Ausgang des 20. Jahrhunderts auf einer Konferenz in England gehalten wurde, weist David Jackman auf Fehlentwicklungen innerhalb der evangelikalen Bewegung hin und mahnt zur Besinnung auf das Wesentliche. Sein Ruf nach evangeliumszentrierten Gemeinden, solider biblischer Lehre, mehr Vielfalt in den Strukturen, einer opferbereiten Diensteinstellung und geistlichen Realismus ist im wahrsten Sinne des Wortes „auferbauend“ und „erfrischend“. David Jackman meint: „Wenn wir sehen wollen, wie das Evangelium in Kraft verkündigt wird und wie der Herr Jesus in unserem Land verherrlicht, angebetet und verehrt wird, dann wird die Gemeinde des 21. Jahrhunderts eine Gemeinde sein, die niederkniet vor dem Kreuz, vereint mit Christus in seinem Tod, damit wir mit ihm auferweckt werden in seiner Kraft. Es wird eine Gemeinde der Buße sein, vollkommen von dem Gott der Gnade abhängig; eine Gemeinde, … die sich unter die gewaltige Hand Gottes demütigt, damit er sie erhöhen möge zur rechten Zeit (seiner, nicht ihrer).“

Dieser Text erschien im Original als: „A Church for The 21st Century?“ in: Jackman, David: Preaching the Living Word. Geanies House, Scotland: Christian Focus, 1999, S. 183–198.

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Was ist das Evangelium? – Edition: Evangelium21

„Was ist das Evangelium?” von Greg Gilbert

Greg Gilbert bietet mit dem Buch „Was ist das Evangelium?” eine bibeltreue Erklärung des Evangeliums und rüstet Christen dazu aus, Abweichungen von dieser herrlichen Botschaft zu erkennen. In den acht Kapiteln dieses Buches geht es im Wesentlichen um die Beantwortung folgender vier Fragen:

  1. Wer hat uns erschaffen und wem sind wir Rechenschaft schuldig?
  2. Was ist unser Problem? (Mit anderen Worten, stecken wir in Schwierigkeiten, und wenn ja, warum?)
  3. Was ist Gottes Lösung für dieses Problem? (Was hat er getan, um uns davon zu retten?)
  4. Wie kann ich Anteil an dieser Rettung bekommen? (Warum ist das eine gute Nachricht für mich und nicht nur für irgendjemand anderen?).

Dieses Buch wurde mit scharfem Verstand und dem Herzen eines Pastors geschrieben, das Suchenden, jungen Christen und überhaupt jedem helfen wird, der das Evangelium besser verstehen will.

Siehe auch den Beitrag von Michael Martens zu diesem Buch. Der Originaltitel des Buches lautet „What is the gospel?” Die „Edition: Evangelium21”-Ausgabe ist eine günstige Taschenbuchausgabe, die in 5er-Paketen erhältlich ist.

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„Das Evangelium für die nächste Generation: Ausbildung und Mentoring” von Ron Kubsch

Säkularisationsbewegungen innerhalb und außerhalb der Kirche haben die Christenheit Europas tief verunsichert. Viele achtsam lebende Christen fragen sich, wie es angesichts des “geistlichen Notstands” weitergehen kann. Die Antwort auf die Frage nach der Zukunft der Gemeinde ist vor allem eine Herausforderung für Menschen mit pastoraler Verantwortung. Die Heilige Schrift lässt keine Zweifel daran aufkommen, dass Leiter eine besondere Fürsorgepflicht tragen. Sie sind von Gott berufen, über die Seelen zu wachen und werden eines Tages dafür vor Gott Rechenschaft ablegen müssen (vgl. Hebr 13,17).

Ron Kubsch beschäftigt sich in diesem Band aus der Schriftenreihe von Evangelium21 mit der Ausbildung zukünftiger Leiter. Dabei konzentriert er sich weniger auf praktische oder strategische Überlegungen, sondern regt in grundsätzlicher Weise an, bei der theologischen Bildung die Ehre Gottes und die aufrichtige Liebe zu den Menschen wieder in den Mittelpunkt zu rücken. Das “Soli Deo gloria” sollte für die Zurüstung von Missionaren, Pastoren und gemeindlichen Mitarbeitern der alles bestimmende Moment sein. Es geht nicht um uns, es geht um unseren Herrn Jesus Christus. 

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Glaubensbekenntnisse

Die Ursprungsgemeinden von zwei der wichtigen deutschen Freikirchen (Baptisten und Freie evangelische Gemeinden) hatten ihre Glaubensbasis in jeweils einem Glaubensbekenntis dargelegt. Die Veröffentlichung dieser Bekenntnisse geschieht in der Hoffnung, dass Gemeinden wieder intensiver danach fragen, was sie eigentlich glauben und sich auf ihre theologischen Wurzeln besinnen.

„Glaubensbekenntnis der Freien evangelische Gemeinde in Elberfeld-Barmen (1854)”

Mit einer Einleitung von Matthias Lohmann

Die erste Freie evangelische Gemeinde in Deutschland wurde 1854 von Hermann Heinrich Grafe in Wuppertal-Elberfeld gegründet auf der Basis eines im Heilsverständnis reformierten Glaubensbekenntnisses:

Die Freien evangelischen Gemeinden in Deutschland sehen sich nach wie vor dem Streben ihres Begründers nach Reinheit und Einheit verpflichtet. Für Freie evangelische Gemeinden heißt das heute fast immer, dass detaillierte Glaubensbekenntnisse abgelehnt werden. Gemeinsame Glaubensgrundlage der Freien evangelischen Gemeinden ist allein das Apostolische Glaubensbekenntnis und die allgemeine Verpflichtung, dass die verbindliche Grundlage für Glauben, Lehre und Leben, die Bibel, das Wort Gottes ist.

Was sicherlich für viele heutige Mitglieder und selbst Pastoren überraschend sein dürfte, ist die Tatsache, dass Hermann Heinrich Grafe die erste deutsche FeG auf der Basis eines Glaubensbekenntnisses konstituiert hat. Noch überraschender mag es für viele sein, dass dieses erste FeG-Glaubensbekenntnis weit über den heutigen Minimalkonsens hinausging. Das Glaubensbekenntnis der Freien evangelischen Gemeinde in Elberfeld-Barmen von 1854 zeigt, dass die erste deutsche FeG sich eindeutig zur reformierten Heilslehre bekannte. Dies entsprach auch dem theologischen Selbstverständnis Grafes, der von sich sagte: „In der Heilslehre bin ich reformiert, in der Gemeindeverfassung Independent und im Leben ein Pietist“ . Wenngleich das Glaubensbekenntnis eindeutig die reformierte Heilslehre vermittelt, ist es doch bei weitem nicht so detailliert, wie zum Beispiel das erste Bekenntnis der Deutsche Baptisten und viele andere reformierte Bekenntnisse.

(Auszug aus der Einleitung dieser Ausgabe)

 

„Glaubensbekenntnis der evangelisch-taufgesinnten Gemeinde in Hamburg”

Mit einem Nachwort von Thomas Schirrmacher und Titus Vogt

Dieses Glaubensbekenntnis war das erste baptistische Bekenntnis in Deutschland und war für spätere Bekentnisse stark prägend:

Mit dem „Glaubensbekenntnis der evangelisch-taufgesinnten Gemeinde in Hamburg“, welches von deren Gründer und Pastor Johann Gerhard Oncken verfasst und 1837 dem Hamburger Senat vorgelegt wurde, veröffentlichen wir eine grundlegende Schrift eines Gottesmannes, der weit über die deutschen Grenzen hinaus für die Entstehung und Entwicklung der baptistischen Kirchen in vielen Ländern Europas maßgebliche Bedeutung hatte. …

Dieser Text von 1837 wurde zudem die (über weite Strecken wörtlich übernommene) Grundlage für das 1847 erarbeitete „Glaubensbekenntnis und Verfassung der Gemeinden getaufter Christen, gewöhnlich Baptisten genannt“, welches jahrzehntelang als „angemessenste[r] Ausdruck des Gemeinglaubens der deutschen Baptisten“ angesehen wurde (so nach der Vorbemerkung zur Revision des Bekenntnisses 1912)

(Auszug aus dem Nachwort dieser Ausgabe)

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