E21-Bücher

Evangelium21 hat einige Bücher und Hefte veröffentlicht, die hier heruntergeladen oder bestellt werden können.

E21-Liederbuch „Seht unsern Gott“

„Seht unsern Gott“ heißt das von Evangelium21 herausgebrachte Liederbuch und will helfen durch evangeliumszentrierte Lieder, unsere Herzen auf Gott auszurichten. Die Herzen von Gottes Kindern müssen mit großen Wahrheiten aus Gottes Wort erfüllt werden. Der Blick auf unseren HERRN wird durch Lieder gestärkt, die biblische Inhalte klar vermitteln und Christus, sein Erlösungswerk und seine Größe ins Zentrum stellen – gerade auch in Zeiten, in denen wir durch Nöte und Leid angefochten sind. Deshalb heißt es in Epheser 5,19–20:

Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen und sagt Dank Gott, dem Vater, allezeit für alles, im Namen unseres Herrn Jesus Christus.

Das Inhaltsverzeichnis des Liederbuches kann hier eingesehen werden. Dieser Handzettel mit den wichtigsten Informationen kann gern verteilt werden.

Bestellmöglichkeiten:

  • Einzelexemplare können für je € 10,– beim 3L Verlag bestellt werden: www.3lverlag.de.
  • 10er-Packs für je € 80,– können beim Heroldverlag bestellt werden unter: www.heroldverlag.de.

Martin Luthers Vorlesung über den Römerbrief 1515/1516

In der österlichen Zeit des Jahres 1515 begann Martin Luther in Wittenberg mit der Vorlesung über den Brief des Paulus an die Römer. Diese Veranstaltung, die sich bis zum Herbst 1516 hinzog, ist eine Frucht der wenigen stillen Jahre, die dem Reformator nach seinem geistlichen Durchbruch gegönnt waren. Die Auslegung war damals eine enorme theologische und wissenschaftliche Leistung. Für die abendländische Christenheit ist das Werk von besonderer Bedeutsamkeit, da in ihm das die Reformation prägende Verständnis des Evangeliums bereits klar durchscheint. Luther spricht in aller Deutlichkeit davon, dass durch den Glauben an Jesus Christus die Gerechtigkeit Gottes dem Menschen zur Heilsgerechtigkeit wird. Zu Römer 1,17 schreibt er etwa, dass die Gerechtigkeit Gottes „die Ursache des Heils“ ist.

Martin Luther (Vorlesung über den Römerbrief, 2017 [1515/1516], S. 29):

„Hiernach lehrt [Paulus] auch, dass die Prediger des Evangeliums zuerst und hauptsächlich die Oberen und Führer im Volke zurechtweisen sollen, freilich nicht mit eigenen, erdichteten Worten aus einem kranken und verstörten Gemüt, sondern mit den Worten des Evangeliums, indem sie zeigen, wie und wo sie gegen das Evangelium handeln und leben. Aber von solchen Arbeitern gibt es jetzt nur eine kleine Schar.“ 

Martin Luthers Auslegung von Römer 1,1–16 kann hier eingesehen werden.

Das  Buch kann über den Shop des 3L-Verlages bestellt werden: www.3lverlag.de.


Das Evangelium in jeder Predigt von Matthias Lohmann

Viele Prediger trauen sich nicht, Texte aus dem Alten Testament zu predigen, da es ihnen schwerfällt, die Bezüge zur Guten Nachricht zu erkennen und herauszustellen. Das ist schade, denn das Alte ist uns ja von Gott gegeben, nützlich zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, auf dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt“ (2Tim 3,16f).

In diesem Booklet zeigt Matthias Lohmann, wie auf der Grundlage von alttestamentlichen Bibeltexten das Evangelium von Jesus Christus gepredigt werden kann. 

Die These dieses Artikels ist also, dass das Evangelium ganz natürlich und textbezogen in jeder Auslegungspredigt vorkommen sollte. Denn jeder Bibeltext hat einen ganz natürlichen Bezug zum Evangelium und wird nur dann treu ausgelegt und gepredigt, wenn dieser Bezug hergestellt wird.

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New City Katechismus

Timothy Keller und Sam Shammas haben vor einigen Jahren den New City Catechism entwickelt. Ihr Anliegen war es, einen einfachen Katechismus zu entwickeln, um Christen wieder an die Praxis der Katechese heranzuführen. Zurückgegriffen haben sie dabei auf bewährte reformatorische Katechismen, etwa den Heidelberger und die beiden Westminster.

Der New City Katechismus enthält 52 Fragen und Antworten (der Heidelberger kennt 129 und der Kleine Westminster 107) und ist in drei Abteilungen gegliedert:

Teil 1: Gott , Schöpfung und Sündenfall, Gesetz
Teil 2: Christus, Erlösung und Gnade
Teil 3: Gottes Geist, Wiederherstellung und Wachstum in der Gnade

Bei den Antworten zur den Fragen sind farblich hinterlegte Abschnitte zu finden. Das sind die knapp gehaltenen Antworten für Kinder. 

Als Evangelium21 danken wir The Gospel Coalition für die gute Zusammenarbeit bei der Erstellung des Katechismus. Ebenfalls danken wir allen, die bei der Umsetzung des Projektes mitgeholfen haben. 

Wir ermutigen zur freien Verwendung und Verbreitung des Katechismus, bitten jedoch darum, kein Geld dafür zu verlangen und die Formulierungen sowie die Copyright-Vermerke unverändert zu lassen.

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„Nashville Erklärung“ – Ein Bündnis für biblische Sexualität

Die Nashville Erklärung (engl. Nashville Statement) nimmt zu kontroversen Fragen rund um die menschliche Sexualität und die Geschlechterrollen Stellung. Die vom „Council on Biblical Manhood and Womanhood“ (CBMW) herausgegebene Erklärung wurde im August 2017 vorgelegt und am 29. August online verfügbar gemacht (https://cbmw.org/nashville-statement). Zu den Erstunterzeichnern zählen mehr als 150 angesehene evangelikale Theologen und Persönlichkeiten, darunter J. I. Packer, Wayne Grudem, Albert Mohler, D. A. Carson, John Piper, Mark Dever, John MacArthur, R. C. Sproul, Rosaria Butterfied, Francis Chan, Kevin DeYoung, Marvin Olasky, C. J. Mahaney, Ligon Duncan, Robert A. J. Gagnon, Denny Burke, Andy Naselli, Matt Chandler, Vaughan Roberts, Michael Reeves, J. P. Moreland, Thomas Schreiner, Bruce Ware, Michael Horton. CBMW hat Evangelium21 freundlicherweise erlaubt, eine Übersetzung der Erklärung anzufertigen und zu publizieren. Eine Möglichkeit, die Nashville Erklärung online zu unterzeichnen, gibt es unter der oben genannten Internetadresse von CBWM.

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„Sollte Gott gesagt haben? – Was steckt hinter der Bibelkritik?” von Ron Kubsch

Der niederländische Theologe Herman Bavinck sagte vor rund 100 Jahren über seine Kollegen Folgendes: „Oft haben sie nichts mehr zu predigen, weil die [Kritik] ihnen Kraft und die Herrlichkeit des Evangeliums geraubt hat … Unzufrieden mit ihrer Lage, suchen viele einen Ausweg, indem sie sich in die Politik, in die Diakonie oder in humanitäre Projekte einbringen und in genau diesem Maße aufhören, Diener des Wortes und Verwalter der Geheimnisse Gottes zu sein.“ Die Bibelkritik hat die Verkündigung des Evangeliums in der Tat enorm geschwächt. Viele Prediger glauben nicht mehr an die Kraft des göttlichen Wortes und verkündigen deshalb ihre eigenen Gedanken und zielen auf Weltverbesserung, Lebenshilfe und billigen Trost ab.

In diesem Booklet skizziert Ron Kubsch die Entwicklung der neuzeitlichen Bibelkritik von den Anfängen bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts und geht dabei ebenfalls auf aktuelle Versuche ein, zwischen Vertretern und Gegnern der Bibelkritik zu vermitteln. Er meint: „Überheblichkeit gegenüber dem göttlichen Wort führt immer in eine Sackgasse. Es gibt gute Gründe dafür, der Heiligen Schrift zu vertrauen.“

Der Text geht auf einen Vortrag zurück, der am 11. März 2016 auf der Evangelium21-Konferenz gehalten wurde.

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„Eine Gemeinde für das 21. Jahrhundert?” von David Jackman

Das 21. Jahrhundert stellt christliche Gemeinden vor enorme Herausforderungen. In einem Vortrag, der zum Ausgang des 20. Jahrhunderts auf einer Konferenz in England gehalten wurde, weist David Jackman auf Fehlentwicklungen innerhalb der evangelikalen Bewegung hin und mahnt zur Besinnung auf das Wesentliche. Sein Ruf nach evangeliumszentrierten Gemeinden, solider biblischer Lehre, mehr Vielfalt in den Strukturen, einer opferbereiten Diensteinstellung und geistlichen Realismus ist im wahrsten Sinne des Wortes „auferbauend“ und „erfrischend“. David Jackman meint: „Wenn wir sehen wollen, wie das Evangelium in Kraft verkündigt wird und wie der Herr Jesus in unserem Land verherrlicht, angebetet und verehrt wird, dann wird die Gemeinde des 21. Jahrhunderts eine Gemeinde sein, die niederkniet vor dem Kreuz, vereint mit Christus in seinem Tod, damit wir mit ihm auferweckt werden in seiner Kraft. Es wird eine Gemeinde der Buße sein, vollkommen von dem Gott der Gnade abhängig; eine Gemeinde, … die sich unter die gewaltige Hand Gottes demütigt, damit er sie erhöhen möge zur rechten Zeit (seiner, nicht ihrer).“

Dieser Text erschien im Original als: „A Church for The 21st Century?“ in: Jackman, David: Preaching the Living Word. Geanies House, Scotland: Christian Focus, 1999, S. 183–198.

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„Was ist das Evangelium?” von Greg Gilbert

Was ist das Evangelium? – Edition: Evangelium21Greg Gilbert bietet mit dem Buch „Was ist das Evangelium?” eine bibeltreue Erklärung des Evangeliums und rüstet Christen dazu aus, Abweichungen von dieser herrlichen Botschaft zu erkennen. In den acht Kapiteln dieses Buches geht es im Wesentlichen um die Beantwortung folgender vier Fragen:

  1. Wer hat uns erschaffen und wem sind wir Rechenschaft schuldig?
  2. Was ist unser Problem? (Mit anderen Worten, stecken wir in Schwierigkeiten, und wenn ja, warum?)
  3. Was ist Gottes Lösung für dieses Problem? (Was hat er getan, um uns davon zu retten?)
  4. Wie kann ich Anteil an dieser Rettung bekommen? (Warum ist das eine gute Nachricht für mich und nicht nur für irgendjemand anderen?).

Dieses Buch wurde mit scharfem Verstand und dem Herzen eines Pastors geschrieben, das Suchenden, jungen Christen und überhaupt jedem helfen wird, der das Evangelium besser verstehen will.

Siehe auch den Beitrag von Michael Martens zu diesem Buch. Der Originaltitel des Buches lautet „What is the gospel?” Die „Edition: Evangelium21”-Ausgabe ist eine günstige Taschenbuchausgabe, die in 5er-Paketen erhältlich ist.

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„Das Evangelium für die nächste Generation: Ausbildung und Mentoring” von Ron Kubsch

Säkularisationsbewegungen innerhalb und außerhalb der Kirche haben die Christenheit Europas tief verunsichert. Viele achtsam lebende Christen fragen sich, wie es angesichts des “geistlichen Notstands” weitergehen kann. Die Antwort auf die Frage nach der Zukunft der Gemeinde ist vor allem eine Herausforderung für Menschen mit pastoraler Verantwortung. Die Heilige Schrift lässt keine Zweifel daran aufkommen, dass Leiter eine besondere Fürsorgepflicht tragen. Sie sind von Gott berufen, über die Seelen zu wachen und werden eines Tages dafür vor Gott Rechenschaft ablegen müssen (vgl. Hebr 13,17).

Ron Kubsch beschäftigt sich in diesem Band aus der Schriftenreihe von Evangelium21 mit der Ausbildung zukünftiger Leiter. Dabei konzentriert er sich weniger auf praktische oder strategische Überlegungen, sondern regt in grundsätzlicher Weise an, bei der theologischen Bildung die Ehre Gottes und die aufrichtige Liebe zu den Menschen wieder in den Mittelpunkt zu rücken. Das “Soli Deo gloria” sollte für die Zurüstung von Missionaren, Pastoren und gemeindlichen Mitarbeitern der alles bestimmende Moment sein. Es geht nicht um uns, es geht um unseren Herrn Jesus Christus. 

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Glaubensbekenntnisse

Die Ursprungsgemeinden von zwei der wichtigen deutschen Freikirchen (Baptisten und Freie evangelische Gemeinden) hatten ihre Glaubensbasis in jeweils einem Glaubensbekenntis dargelegt. Die Veröffentlichung dieser Bekenntnisse geschieht in der Hoffnung, dass Gemeinden wieder intensiver danach fragen, was sie eigentlich glauben und sich auf ihre theologischen Wurzeln besinnen.

„Glaubensbekenntnis der Freien evangelische Gemeinde in Elberfeld-Barmen (1854)”

Mit einer Einleitung von Matthias Lohmann

Die erste Freie evangelische Gemeinde in Deutschland wurde 1854 von Hermann Heinrich Grafe in Wuppertal-Elberfeld gegründet auf der Basis eines im Heilsverständnis reformierten Glaubensbekenntnisses:

Die Freien evangelischen Gemeinden in Deutschland sehen sich nach wie vor dem Streben ihres Begründers nach Reinheit und Einheit verpflichtet. Für Freie evangelische Gemeinden heißt das heute fast immer, dass detaillierte Glaubensbekenntnisse abgelehnt werden. Gemeinsame Glaubensgrundlage der Freien evangelischen Gemeinden ist allein das Apostolische Glaubensbekenntnis und die allgemeine Verpflichtung, dass die verbindliche Grundlage für Glauben, Lehre und Leben, die Bibel, das Wort Gottes ist.

Was sicherlich für viele heutige Mitglieder und selbst Pastoren überraschend sein dürfte, ist die Tatsache, dass Hermann Heinrich Grafe die erste deutsche FeG auf der Basis eines Glaubensbekenntnisses konstituiert hat. Noch überraschender mag es für viele sein, dass dieses erste FeG-Glaubensbekenntnis weit über den heutigen Minimalkonsens hinausging. Das Glaubensbekenntnis der Freien evangelischen Gemeinde in Elberfeld-Barmen von 1854 zeigt, dass die erste deutsche FeG sich eindeutig zur reformierten Heilslehre bekannte. Dies entsprach auch dem theologischen Selbstverständnis Grafes, der von sich sagte: „In der Heilslehre bin ich reformiert, in der Gemeindeverfassung Independent und im Leben ein Pietist“ . Wenngleich das Glaubensbekenntnis eindeutig die reformierte Heilslehre vermittelt, ist es doch bei weitem nicht so detailliert, wie zum Beispiel das erste Bekenntnis der Deutsche Baptisten und viele andere reformierte Bekenntnisse.

(Auszug aus der Einleitung dieser Ausgabe)

 

„Glaubensbekenntnis der evangelisch-taufgesinnten Gemeinde in Hamburg”

Mit einem Nachwort von Thomas Schirrmacher und Titus Vogt

Dieses Glaubensbekenntnis war das erste baptistische Bekenntnis in Deutschland und war für spätere Bekentnisse stark prägend:

Mit dem „Glaubensbekenntnis der evangelisch-taufgesinnten Gemeinde in Hamburg“, welches von deren Gründer und Pastor Johann Gerhard Oncken verfasst und 1837 dem Hamburger Senat vorgelegt wurde, veröffentlichen wir eine grundlegende Schrift eines Gottesmannes, der weit über die deutschen Grenzen hinaus für die Entstehung und Entwicklung der baptistischen Kirchen in vielen Ländern Europas maßgebliche Bedeutung hatte. …

Dieser Text von 1837 wurde zudem die (über weite Strecken wörtlich übernommene) Grundlage für das 1847 erarbeitete „Glaubensbekenntnis und Verfassung der Gemeinden getaufter Christen, gewöhnlich Baptisten genannt“, welches jahrzehntelang als „angemessenste[r] Ausdruck des Gemeinglaubens der deutschen Baptisten“ angesehen wurde (so nach der Vorbemerkung zur Revision des Bekenntnisses 1912)

(Auszug aus dem Nachwort dieser Ausgabe)

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