Mehr Christ als Schwarz oder Weiß

Ich schreibe meinen weißen Brüdern, die Pastoren von Gemeinden in Amerika sind. Ich schreibe als ein schwarzer Bruder und schreibe aus zwei Gründen: 1) aus Liebe zu dir in Christus und 2) um dir eine ehrliche Frage zu stellen: 

Was ist wichtiger: unsere Identität als Christen oder unsere Rassenidentität?

Ich vermute, dass du sagst: unsere Identität als Christen – Gott sei Dank. Ich frage mich, ob du so denkst, weil unsere Identität als Christen am meisten zählt oder weil unsere Rassenidentität überhaupt nicht zählt – oder zumindest nicht ganz so viel. Vielleicht würdest du das niemals sagen, aber ich fürchte, du weißt nicht so richtig, wie du das deiner Gemeinde vermitteln kannst.

Brüder, ich schlage vor, weil unsere Identität als Christen mehr zählt, dass unsere Rassenidentität – und die von anderen Leuten – mehr zählen muss und nicht weniger. Warum? Da alle Dinge für Christus existieren, eingeschlossen unseres ethnischen Erbes; Christus ist der Herr über unsere ganze Person (Kol 1,16). Wie kannst du ihm etwas unterstellen, was du nicht beachtest? Außerdem, da unsere Identität als Christen am meisten zählt, solltest du den Status um des Evangeliums willen niederlegen, den deine Rassenidentität dir gibt. Das ist, was Paulus getan hat.

Auch wenn die Trennung zwischen Juden und Heiden sich nicht direkt auf die Trennung zwischen Schwarz und Weiß übertragen lässt, hat es trotzdem rassische Dynamiken und Trennungen unter ihnen gegeben. Paulus verneinte oder ignorierte diese Dynamiken nicht; er hat sich ihrer angenommen. Er wurde wie die Heiden. Warum? „Um des Evangeliums willen,“ sagt Paulus, „um an ihm (mit den Heiden) Anteil zu bekommen“ (1Kor 9,23).

Trotzdem hat Paulus, der selbsternannte „Hebräer von Hebräern“, darauf bestanden, dass er lose an seiner jüdischen Identität festhielt, sodass „er wie ein Jude“ wurde, damit das Evangelium sich ausbreiten kann (Phil 3,5; 1Kor 9,20). Paulus verachtete nicht seine ethnische Zugehörigkeit oder trennte sie von seinem Verständnis des Evangeliums – er hat sie wirksam für die Ausbreitung des Evangeliums eingesetzt. Für Paulus war Christus größer als irgendein ethnisches Erbe. Deswegen sollten wir unser ethnisches Erbe Christus und seiner Agenda unterwerfen, nicht weil unsere ethnischen Erben schlecht sind – es gibt so viel Gutes in ihnen –, sondern weil sie nicht Gott sind.

Mein weißer Bruder, wie zeigst du deiner Gemeinde, dass Christus deiner Hautfarbe überlegen ist? Ich frage dich, da ethnische Minderheiten das tun, wenn sie einen Gottesdienst besuchen, in der sie nicht die Mehrheit sind. Ich frage das, da ich von schwarzen Pastoren häufig höre, dass Christus der Hautfarbe überlegen ist. Denke über folgende Zitate zu diesem Thema nach: 

„Dein Christentum sollte deine Rassenidentiät definieren ohne sie zu verleugnen.“ – Tony Evans

„Dein Leben ist nicht eingehüllt in dem was du fährst; den Klamotten, die du trägst; der Arbeit, der du nachgehst; deiner Hautfarbe. Nein, du bist zuallererst ein Christ.“ – Lecrae

„So sehr ich auch ein Afroamerikaner bin, bin ich umso viel mehr ein Nachfolger Jesu Christi…Mit anderen Worten, meine Verbundenheit zu Jesus muss meine Schwärze übertrumpfen.“ – Bryan Loritts

Trotzdem höre ich selten weiße Brüder und Schwester darüber reden, wie es aussähe, wenn sie ihr Zeugnis Christus unterstellten. Ethnische Minderheiten haben sich mit dem Thema Rasse auf verschiedene Weise auseinandergesetzt, so wie weiße Leute in überwiegend weißen Gemeinden, Nachbarschaften und Netzwerken es nicht tun mussten. Die kulturellen Vorlieben weißer Leute werden selten in Frage gestellt, da sie als das Normale und Neutrale angesehen werden und manchmal aufgezwungen werden. Meine weißen Brüder, habt ihr euch Zeit genommen darüber nachzudenken, ob ihr zugelassen habt, dass eure kulturellen Vorlieben zu theologischen Imperativen geworden sind – vielleicht auch nicht beabsichtigt? Lasst mich ein Beispiel dazu geben, wie das passieren kann.

Sätze wie „Ich bin mehr Christ als Schwarz oder Weiß“ sind großartige Wahrheiten, doch oft werden sie in der weißen Kultur gebraucht um Farbblindheit zu ermöglichen und zu ermutigen – die Theorie, dass die Rassenprobleme letztlich verschwinden werden, wenn wir die Rasse ignorieren. Jeder, der dann weiterhin über Rasse spricht, wird als nicht Christus ähnlich, trennend und vereinnahmt von einem sozialen Evangelium angesehen.

Angesichts der Tatsache, dass Afroamerikaner zum Schweigen gebracht und ausgegrenzt wurden in der amerikanischen Geschichte, haben sich viele so gefühlt, als ob sie ständig darum kämpften, als gleichberechtigt gesehen zu werden. Aussagen wie „Ich bin mehr Christ als Schwarz oder Weiß“ sind wahr, aber klingen herablassend, wenn sie nicht differenziert werden. Mit anderen Worten, da allgemein gesprochen Rasse eher ein akutes Problem für Schwarze als für Weiße ist, müssen wir anerkennen, dass es schwieriger ist, zu sagen „Ich bin mehr Christ als Schwarz“ als „Ich bin mehr Christ als Weiß.“ Wenn man ethnischen Minderheiten sagt „Jesus kommt zuerst“, darf man nicht vergessen, dass schon die unbußfertigen Sklavenhalter und Rassentrenner dasselbe gesagt haben.

Die Geschichte offenbart die traurige Ironie der Rassenidentität in Amerika: Afroamerikaner haben nicht darum gebeten, dass die Rasse so viel bedeutet. Ein weißer Bruder fragte mal: „Warum sprechen Schwarze immer über sich selbst als Gruppe statt über Individuen?“ Er verstand nicht, dass Schwarze nicht selber damit angefangen haben. Historisch waren die Weißen so besessen von der Hautfarbe und der Abstufung der Schwarzen: „Deine Hautfarbe zählt am meisten.“ Doch nun beschuldigen weiße Leute Schwarze, die glaubten, dass es eine Lüge sei – ein „Farbenmärchen“, das einfach nur erzählt wurde, um die Ausbeutung und Unterdrückung der Schwarzen zu rechtfertigen.

Oft lautet der Vorwurf: „Ihr sprecht immer über Rasse“. Oder: „Jesus ist wichtiger. Kannst du es nicht einfach vergessen?“ Das zeigt, dass viele amerikanische Christen weitestgehend nur zwei Optionen kennen, wenn sie sich mit einer Frage auseinandersetzen: Etwas ist entweder absolut wichtig oder es ist absolut unwichtig. Früher ging es nur um die Farbe, doch nun will man es völlig ignorieren. Viele Weiße wollen die Farbe völlig ausblenden ohne sich mit den Katastrophen auseinanderzusetzen, die vergangene Generationen durch ihre Besessenheit der Hautfarbe verursacht haben. Doch es kann keine Versöhnung ohne Eingeständnis geschehen. 

Ich habe dies geschrieben, Brüder, um euch zu bitten einzugestehen, dass ihr weiß seid und zu überlegen wie dieser Faktor eure Sicht auf die Welt, darauf wie andere die Welt sehen und auf euren Umgang mit ihnen beeinflusst, auch der Leute die unter eurer Fürsorge stehen.

Ich bitte euch die Tatsache einzugestehen, wie sehr eure weiße Hautfarbe auch mit Christus zu tun hat. Wie sehr ihr eure weiße Identität Christus unterwerft ist wichtig. Es ist wichtig, um andere in den Segen des Evangeliums zu bringen. Doch wie kannst du etwas Christus unterwerfen, von dem du nicht glaubst, dass es so wichtig ist? Wenn du nicht mal glaubst, dass es existiert? Wie kann man den Status einer ethnischen Zugehörigkeit hergeben, wenn man sich weigert, die Bedeutung des Status zu erkennen? 

Weißer Pastor, ich fürchte du denkst, dass das Unterordnen deiner weißen Hautfarbe unter Christus in tiefere Rassenapathie führe. Der Gedanke kommt aus Unkenntnis – vom Nicht-Wissen, was man nicht weiß.

Mit anderen Worten, Brüder, vielleicht hast du noch nicht genug darüber nachgedacht. Sieh es als freundliche Einladung an, damit anzufangen, denn wenn du deine weiße Hautfarbe unter Christus unterordnest, es zu einem tieferen Bewusstsein der Hautfarbe führt, nicht Apathie. Es sollte im Verlangen münden, die Unterschiedlichkeit zu ehren, in der Gott uns gemacht hat. Es sollte im Eifer münden den Status und Komfort seiner ethnischen Zugehörigkeit niederzulegen um des Evangeliums willen.

Wie kann dieser Eifer aussehen? Eine vollständige Liste ist unmöglich, doch dieser Artikel ist bei 9Marks erschienen, also nenne ich neun Vorschläge, ohne eine bestimmte Reihenfolge. 

1. Ethnozentrische Sünde benennen (Gal 2,11-14).

Denk daran wie Paulus Petrus zurecht weisen musste dafür, dass er sich von den Heiden zurückgezogen hatte. Er sagt, dass Petrus Verhalten „nicht dem geraden Weg nach der Wahrheit des Evangeliums“ entspricht. Die Frage nach der Rasse ist eine Evangeliumsfrage und sie ist es, da Gott es so sagt. Wenn wir unsere Ethnien und ihre kulturellen Aspekte als das Zentrum des Universums behandeln, werden wir ganz sicher auf Abwege geraten. Das passierte bei den Juden. Sie hielten die Beschneidung für heilsnotwendig, doch sie war es nicht und das hat Paulus unmissverständlich formuliert. Paulus hätte sich selbst gemütlich zurücklehnen können, denn er war selbst ein Jude, doch er wählte Christus vor aller ethnischen Bequemlichkeit.

Wie trifft man diese Entscheidung? Gibt es Aspekte, wie unsere Gemeinden „weiß-zu-sein“ anerkennen oder Teile davon für notwendig halten, um dazu zu gehören? Oder zumindest, um ein „reifer“ Christ zu sein? Gibt es Leute in unserer Gemeinde, die andere Mitglieder als Mitglieder zweiter Klasse abstufen, weil sie gewisse kulturelle Ausdrucksformen nicht erfüllen? Nennt es beim Namen, Brüder. Ich fürchte, dass viele weiße Pastoren so sehr damit beschäftigt sind, nicht rassistisch zu sein, dass sie nicht positive Fürsprecher für Minderheiten sein können– solche, die sie verteidigen, so als ob sie Teil der eigenen Familie sind. 

2. Ethnozentrische Sünde bekennen.

In diesem Sinne, Brüder, schaut in eurem eigenen Leben und in der Geschichte eurer Gemeinde, um zu sehen, ob ihr „weiß-zu-sein“ ehrt oder Teile davon als notwendig, um dazuzugehören. Bringt das vor Gott, der treu ist und gerecht, unsere Sünden zu vergeben und uns von aller Ungerechtigkeit zu reinigen.

Wir sollten das öffentlich vor Gott bringen. Wenn wir das nicht tun, lehren wir unsere Leute unbeabsichtigt, dass sie ihren Rassismus nicht vor Gott bringen müssen, was ihnen erlaubt, möglicherweise in ihrem Irrtum zu bleiben. Außerdem lehren wir sie, dass Gott nicht an diesen Fragen interessiert wäre oder zumindest nicht die Mittel bereitgestellt hätte, um damit umzugehen. Daher, so denkt man, „Rassenfragen sind Fragen des sozialen Evangeliums!“ Doch das Evangelium ist stark genug, um das zu adressieren. Wir haben alles, was wir zum Leben und Leben in Heiligkeit brauchen. Also, bekennt eure ethnozentrischen Sünden, Brüder, und tut es öffentlich. 

3. Breite Gemeinschaft sichtbar leben.

Als Petrus sich von den Heiden zurückzog, zog er sich aus der Gemeinschaft zurück. Er wollte nicht beim Essen mit ihnen gesehen werden. Stell dir vor, wie er gesagt hat: „Ich bin mehr als nur Christ, ich bin auch Jude!“ Doch wenn du auf sein Leben blickst, scheint das Gegenteil wahr zu sein. 

Brüder, habt ihr eine breit aufgestellte Ältestenschaft? Wer leitet die Sonntagsgottesdienste und steht vorne? Sind es nur die Leute, die ein bestimmtes Aussehen haben? Auch wenn ihr keine vielfältige Gemeinde seid, hast du eine breite Gemeinschaft mit Leuten, die nicht so aussehen wie du? Besuchst du Konferenzen, bei denen du in der ethnischen Minderheit bist? Hast du enge Freunde, die deine politischen Ansichten oder deine kulturelle Tradition nicht teilen? Habt ihr unterschiedliche Prediger zu Gast in eurer Gemeinde? Wen zitierst du in deinen Predigten? Wenn du nur weiße Leute zitierst, was lehrst du deine Leute dadurch? Hast du mehrere schwarze Leute gefragt, was ihre Erfahrung in der Gemeinde ist und hast du ihnen geglaubt? Hast du mehrere asiatische Leute gefragt, was ihre Erfahrung in der Gemeinde ist und hast du ihnen geglaubt? Wenn du Apostelgeschichte 6 liest, findest du dort ethnische Konflikte. Wir können davon lernen, was die Apostel taten, um es anzusprechen.

4. Sie hörten die Stimme von ethnischen Minderheiten.

Sie verneinten nicht die Beschwerde, die ihnen vorgebracht wurde oder fragten nach Beweisen dafür. Sie hörten die Leute und glaubten ihnen.

5. Als nächstes gaben sie der ethnischen Minderheit eine Stimme.

Die Diakone, die gewählt wurden, waren hauptsächlich Griechen, die als die Minderheit den Stachel der unfairen Speisenausgabe spürten. Die Apostel gaben den Minderheiten Plätze am Tisch – die Autorität, Entscheidungen zu treffen und Spaltungen anzusprechen. Die Apostel liefen weder von diesen Angelegenheiten fort, noch ließen sie sich vom Lehren und Gebet ablenken. Sie realisierten, dass die Verbreitung des Evangeliums und die Bewahrung der Einheit ein multiethnischer Teamsport wurden. Du könntest gemeinsam mit den Gemeindemitarbeitern – wenn sie Englisch verstehen – diesen Vortrag von  Thabitianhören.

6. Sie fanden eine Lösung.

Liebe weiße Pastoren, bitte achtet darauf, dass die Apostel über eine Lösung nachdachten – die Diakone. Sie fragten nicht nur die Minderheiten, was sie tun könnten, um das zu regeln. Während es Demut beweisen kann, sie zu fragen, kann es auch ein Weg sein, um der Herausforderung des kritischen Denkens auszuweichen. Die Frage „Wie kann ich es regeln?“ kann eine Denkweise deutlich machen, dieVersöhnung der Rassen als ein Ereignis versteht, statt es als eine Lebensweise zu verstehen. Wenn Christus dir mehr als alles andere bedeutet, wirst du nicht die Last der Lösung ausschließlich auf den Rücken der Minderheit laden.  

7. Wenn wir die Apostelgeschichte verlassen, will ich hervorheben, dass Paulus seine jüdische Kultur nicht verschmähte oder sie vergessen hatte, sondern sie kannte.

Lieber Pastor, hast du dir Zeit genommen darüber nachzudenken, was es bedeutet, weiß zu sein? Was bedeutet es, eine rassische Mehrheit zu sein? In meinem Buch White Awake, mache ich das deutlich, dass du den Status deiner Ethnie nicht opfern kannst, wenn du nicht weißt, was dieser Status oder diese Ethnie ist. Ich wiederhole es nochmal, wir können nicht einen Bereich unseres Lebens Christus unterwerfen, wenn wir ihn nicht als Teil von uns selbst ansehen. 

Brüder, unsere Gemeinden müssen über diese Angelegenheiten belehrt werden. Hat Paulus „Rasse“ in derselben Weise verstanden wie wir? Hätte er überhaupt Religion und Rassenidentität voneinander unterschieden, wie wir es oft tun? Diese Fragen bedürfen eines sorgfältigen Studierens der Bibel und sie sind wichtig für unseren heutigen Kontext.

8. Zusätzlich zu diesen Vorschlägen: Lies mit deinen Ältesten. 

Ich werde nicht vergessen als Mark Dever wollte, dass unsere überwiegend weiße Gemeindeleitung Divided by Faith liest; darüber spricht, betet und darüber gemeinsam klagt. Wenn Menschen nicht wahrnehmen, dass diese Anliegen dir wichtig sind, Bruder, warum solltest du dann erwarten, dass es ihnen wichtig ist? Wenn du nicht über diese Anliegen sprichst, vermittelst du den Eindruck, dass es keine wichtigen Anliegen sind. 

9. Schließlich, bete darüber. 

Meine Güte, Alistair Begg lag völlig richtig als er sagte: „Satan hat einen großen Sieg erzielt, wenn er Gläubige in ihrer Überzeugung ins Wanken bringt, dass Gebet sowohl notwendig als auch mächtig ist.“

Brüder, betet: 

  • Dass Gott dir zeigt, welchen Status deine ethnische Zugehörigkeit bietet und dir zeigt, wie du diesen Status zum Wohl anderer und für Christus opfern kannst. 
  • Dass Gott dir Weisheit gibt, ein gutes Vorbild für deine Gemeinde zu sein, dass Christus der Hautfarbe überlegen ist. „Wenn es jemandem an Weisheit mangelt, so bitte er Gott…” (Jak.1,5)
  • Dass Gott alle kulturellen Vorlieben offenlegt, die du unbeabsichtigt für theologische Aufforderungen hälst.

Brüder, ich preise Gott für die Wahrheit, dass unsere Einheit tiefer geht als unsere Gene. Wenn das Wichtigste über mich meine Hautfarbe ist, dann können wir keine tiefe Verbundenheit erleben und meine Zugehörigkeit ist hauptsächlich zu meinen „Verwandten nach dem Fleisch“. Doch wenn das Wichtigste über uns für alle zugänglich ist, die umkehren und glauben, wenn die Trennmauer eingerissen wurde, dann können wir unsere tiefste Zugehörigkeit untereinander und zu unserem Herrn genießen – unabhängig davon, was die Welt sagt. Wir haben das Privileg, gemeinsam Christus zu kennen und ihn im anderen zu sehen. 

Letztlich haben wir die Möglichkeit, uns selbst zu prüfen, unsere ethnische Zugehörigkeit, und so zu leben, dass es wahr ist: Du bist mehr Christ als weiß.


Isaac Adams ist einer der Pastoren der Capitol Hill Baptist Church und einer der Moderatoren von United? We Pray – ein Podcast, in dem es hauptsächlich um das Gebet gegen rassische Spaltungen in den Gemeinden geht. Der Artikel erschien zuerst bei 9Marks. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung.