Das Wort Gottes – Die gewaltige Ausrüstung jedes Predigers

John Stott macht in seinem Klassiker, Between Two Worlds: The Challenge of Preaching Today (zu Deutsch: „Zwischen zwei Welten – Die Herausforderung des Predigens heute“) die folgende interessante Aussage übers Predigen:

„Das eigentliche Geheimnis [der Auslegungspredigt] ist nicht, dass man bestimmte Techniken meistert, sondern, dass man von bestimmten Überzeugungen gemeistert wird. […] Techniken können uns nur zu guten Rednern machen; wenn wir jedoch gute Prediger werden wollen, dann ist es Theologie, die wir brauchen. Wenn unsere Theologie stimmt, dann haben wir alle wichtigen Einblicke, die wir brauchen, um zu wissen, was wir zu tun haben, und all die Anregungen, die wir brauchen, um das dann auch treu auszuführen“.1

Stott macht mit dieser Aussage deutlich, dass jemand nicht ein besserer Prediger wird, indem er irgendwelche ganz bestimmten Praktiken und Techniken erlernt, sondern dadurch, dass er von ganz bestimmten, fundamentalen Überzeugungen über die Aufgabe und das Ziel jeder Predigt gepackt wird. Wenn jemand erst einmal davon überzeugt ist, dass es beim Predigen um nichts geringeres geht, als das heilige Wort des lebendigen Gottes zu verkündigen, der auch heute noch durch sein Wort zum Menschen sprechen will, dann wird sich vieles von dem, wie er das Predigen angeht, von selbst ergeben.

Es gibt wohl keinen anderen biblischen Text, der so deutlich die Aufgabe und das Ziel der Verkündigung von Gottes Wort erläutert, wie 2Tim 3,14–4,2. Dieser Abschnitt enthält einen der zentralen Verse über die Lehre der Inspiration der Schrift (3,16–17). Aber darüber hinaus erläutert er auch für jeden Prediger, wie sich diese Überzeugung über den Ursprung der Schrift auf die Predigt auswirkt. Um es mit Stotts Worten zu sagen, ist der Abschnitt ein Text, der dafür sorgt, dass der Prediger „von bestimmten Überzeugen gemeistert“ wird, von Einblicken, die ihm dann auch zeigen, was er in der Vorbereitung und Ausführung der Predigt „zu tun hat“.

„Du aber bleibe bei dem, was du gelernt hast und was dir anvertraut ist; du weißt ja, von wem du gelernt hast, und dass du von Kind auf die Heilige Schrift kennst, die dich unterweisen kann zur Seligkeit durch den Glauben an Christus Jesus. Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt. So ermahne ich dich inständig vor Gott und Christus Jesus, der da kommen wird zu richten die Lebenden und die Toten, und bei seiner Erscheinung und seinem Reich: Predige das Wort, steh dazu, es sei zur Zeit oder zur Unzeit; weise zurecht, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre“ (2 Tim 3,14–4,2).

Auf den Punkt gebracht, macht dieser Text deutlich, dass das Wesen des Wortes Gottes das Programm für die Verkündigung des Wortes vorgibt. Weil das Wort heilig und von Gott eingegeben ist, ergibt sich letztendlich ein eindeutiger Auftrag und ein klares Programm für die Verkündigung von Gottes Wort. 2Tim 3,14–4,2 zeigt klar auf, wie die Ausrüstung des Predigers, die Aufgabe der Predigt und die Ausführung der Predigt aussehen und enthält dabei auch an sich eine klare Aufforderung zum Predigen.

Wir wollen an dieser Stelle einmal insbesondere die Ausrüstung des Predigers betrachten.2 Wenn ein Prediger an einem gegebenen Sonntag auf die Kanzel steigt, dann steigt er mit nichts geringerem als dem heiligen Wort Gottes auf die Kanzel. Dann hält er nichts geringeres in seiner Hand und verkündigt nichts anderes als das von Gott eingehauchte Wort. Verstehen wir das? Das ist die Ausrüstung eines jeden Predigers. Diese Tatsache muss von jedem Prediger demütig zur Kenntnis genommen werden. Paulus beschreibt hier für Timotheus und jeden Prediger das Wesen des Wortes – es ist „heilig“ und „von Gott eingegeben“ (V. 15.16) – die Kraft dieses Wortes – es ist in der Lage, zu „unterweisen zur Seligkeit“ (V. 15) – die Nützlichkeit dieses Wortes – es ist nützlich zur „Lehre, Zurechtweisung, Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit“ (V. 16) – und die Frucht des Wortes – es sorgt dafür, dass der Gläubige „vollkommen sei, zu allen guten Werken geschickt“ (V. 17). Angesichts des Wesens, der Kraft, der Nützlichkeit und der Frucht des Wortes hat jeder Prediger wahrhaftig eine gewaltige Ausrüstung, mit der er in die Kanzel steigen darf.

Das Wesen des Wortes – Es ist heilig und von Gott eingegeben

Paulus spricht erst einmal das Wesen des Wortes Gottes an. Er beschreibt für den jungen Timotheus das Wort als „heilig“ und „von Gott eingegeben“ (V. 15–16). Stott hält in seinem eingangs erwähnten Buch fest, dass diese beiden Aussagen drei fundamentale Überzeugungen über die Bibel mit sich bringen. Da Stott so passende Implikationen für die Predigt von diesen drei Überzeugungen ableitet, soll er hier kurz ausführlicher zitiert werden. Er erklärt, dass hier zuerst einmal ganz deutlich zum Ausdruck gebracht wird, dass (1) Die Schrift aufgeschriebenes Wort Gottes ist. Wie Stott erläutert, ist die Bibel nichts geringeres als „Gottes Wort geschrieben, Gottes Wort durch Menschenworte, gesprochen durch Menschenmünder und geschrieben mit Menschenhänden“.3 Dabei ist das Erstaunliche, dass Gott durch dieses aufgeschriebene Wort auch heute noch zu den Menschen sprechen will und spricht. Dazu erklärt Stott die folgenden Implikationen für die Predigt:

„Wenn wir uns hier nicht sicher sind, dann wäre es besser, wenn wir unseren Mund halten. Wenn wir jedoch erst einmal davon überzeugt sind, dass Gott gesprochen hat, dann müssen wir sprechen. Ein Zwang liegt auf uns. Nichts und niemand kann uns mehr zum Schweigen bringen“.4

Weiter auf diesen Gedanken aufbauend fordert Stott dann jeden Prediger dazu auf, an der folgenden Überzeugung festzuhalten: (2) Gott spricht heute noch durch das, was er gesprochen hat. Genau diesen Gedanken drückt auch Paulus im 2Tim 3 aus, wenn er über die Heilige Schrift aussagt, dass sie „dich unterweisen kann zur Seligkeit durch den Glauben“ (V. 15). Mit anderen Worten, Gott beabsichtigt heute noch durch diese Schriften zu sprechen, die er über die letzten 3500 Jahre zuerst gesprochen und dann unter Inspiration aufschreiben hat lassen. Stott erläutert dazu weiter:

„Die Heilige Schrift ist weit mehr als eine Sammlung von antiken Dokumenten, in denen Gottes Wort aufbewahrt ist. Sie ist keine Art Museum, in der Gottes Wort ausgestellt wird wie eine Reliquie oder ein Fossil. Ganz im Gegenteil, sie ist das lebendige Wort, das von einem lebendigen Gott an lebendige Menschen gerichtet ist. Eine zeitgenössische Botschaft für die Welt von heute“.5

Stott fügt diesen beiden Punkten noch einen dritten hinzu, wenn er erklärt, dass das Selbstzeugnis der Bibel die Überzeugung mit sich bringt, dass (3) Gottes Wort kräftig ist.

Die Kraft des Wortes – Es macht weise zur Errettung

Das ist genau das, was auch Paulus dem jungen Timotheus, wie oben schon erwähnt, erklärt. Die Schlachter 2000 Übersetzung übersetzt V. 15 wie folgt: „welche die Kraft haben, dich weise zu machen zur Errettung durch den Glauben.“ Und hier ist der Knackpunkt: Wenn Gott heute noch durch sein aufgeschriebenes Wort spricht, dann handelt er auch heute noch dadurch! Sein Wort tut mehr als nur über sein Handeln zu berichten. Es ist an sich aktiv. Gott erreicht seine Ziele durch sein Wort. Es hat Gelingen in allem, wozu es ausgesandt wird.

Das Wort Gottes hat eine gewaltige Kraft. Jakobus erklärt über diese Kraft in seinem Brief an die Gläubigen in Kleinasien, dass sie nur deshalb geglaubt haben, weil das Wort Gottes in ihre Herzen eingepflanzt wurde (Jak 1,18). Petrus beschreibt die Gläubiggewordenen ganz ähnlich, „als die da wiedergeboren sind […] aus unvergänglichem Samen, nämlich aus dem lebendigen Wort Gottes, das da bleibt“ (1Petr 1,23; vgl. Eph 1,13). Die gewaltige Kraft des Wortes Gottes ist also nichts Geringeres als dies: Das Wort schafft neues Leben! Sowohl Bekehrung, dass überhaupt jemand den lebendigen Glauben an Jesus Christus ergreift, als auch die Heiligung, dass jemand Jesus Christus immer ähnlicher wird, geschehen durch das Zusammenwirken von Gottes Wort und Geist. Deshalb betet Jesus auch im Hohepriesterlichen Gebet, „Heilige sie in der Wahrheit, dein Wort ist die Wahrheit“ (Joh 17,17). Das ist also die Kraft dieses heiligen und von Gott eingegebenen Wortes. Das ist die Kraft des Wortes, mit dem der Prediger ausgerüstet ist, Woche für Woche auf die Kanzel zu steigen. Deshalb kann Paulus als Nächstes auch auf die Nützlichkeit dieses Wortes zu sprechen kommen.

Die Nützlichkeit des Wortes – Es dient der Lehre, Zurechtweisung, Besserung und Erziehung

Paulus erklärt jetzt weiter, dass dieses von Gott eingegebene Wort nützlich sei „zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit“ (V. 16). Das Wort Gottes vermag den Gläubigen dazu zuzurüsten, ein Gott wohlgefälliges und gerechtes Leben zu leben. Wegen seines göttlichen Ursprungs, hat dieses Wort nicht nur die Kraft, den Menschen zur Bekehrung zu führen (vgl. V. 15) sondern ihn auch tiefer und tiefer in ein gerechtes Leben hineinzuführen und somit für die Ewigkeit vorzubereiten (vgl. Eph. 5,25– 27). Hier ergibt sich eine klare Anwendung für die Ausführung der Predigt. Diese Nützlichkeit des Wortes wirft nämlich die Frage auf, wie jemand dieses Wort anderen verkündigen kann, wenn er nicht zuerst einmal von diesem Wort berührt wurde und das Wort sein Werk der Heiligung und Zurechtweisung in seinem eigenen Leben getan hat? Wie kann jemand wirklich von Gottes Wort erfasst worden sein, wenn es nicht zuerst einmal seine Spuren in seinem eigenen Leben hinterlassen hat? Jeder Prediger sollte sich ernsthaft diesen Fragen stellen. Nicht umsonst sagt Paulus zu dem jungen Timotheus die folgenden Worte, die für jeden Prediger gleich gelten: „Niemand verachte dich wegen deiner Jugend; du aber sei den Gläubigen ein Vorbild im Wort, im Wandel, in der Liebe, im Glauben, in der Reinheit. […] Hab Acht auf dich selbst und auf die Lehre“ (1Tim 4,12.16a).

John Broadus definiert Predigen als „communication of truth through personality“, die Kommunikation von Wahrheit durch Persönlichkeit bzw. Charakter.6Am Ende des 19. Jh. war er einer der größten Baptisten-Prediger der Vereinigten Staaten. Er prägte dieses klassische Verständnis, dass Predigen letztendlich bedeutet, die göttlichen Wahrheiten weiterzuverkündigen, die bereits schon im eigenen Leben Belehrung, Überführung, Zurechtweisung und Erziehung in der Gerechtigkeit bewirkt haben. Tatsache ist, wenn das Wort Gottes seine Wirkkraft nicht zuerst einmal im eigenen Leben gezeigt hat, dann hat der Prediger keinen Grund auf der Kanzel zu stehen und dieses Wort anderen zu vermitteln. Diese Nützlichkeit des Wortes wirft aber auch noch eine weitere Frage auf, die sich jeder Prediger stellen sollte: Steigen wir mit der vollen Erwartung auf die Kanzel, dass das heilige Wort Gottes auch reiche Früchte in dem Leben unserer Zuhörer bringen wird? Diese Frage führt zu einem vierten Punkt über das Wort Gottes als die recht Ausrüstung des Predigers.

Die Frucht des Wortes – Es rüstet zu jedem guten Werk völlig aus

Paulus gibt uns in diesem Text nicht nur Einblicke in das Wesen, die Kraft und die Nützlichkeit des Wortes sondern viertens auch in die Frucht, die das Wort Gottes hinterlässt. In V. 17 erklärt Paulus Timotheus, dass dieses Wort dazu von Gott eingegeben wurde, „dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt“. Durch die Predigt des Wortes wird der Gläubige zu jedem guten Werk ausgerüstet. Das Wort wird also eindeutig seine Früchte hinterlassen. Genauso wie beim vorherigen Punkt stellt sich hier nochmals die Frage: Erwarten wir das als Prediger? John Sott verweist an dieser Stelle auf Spurgeon als großen Ansporn, der gesagt haben soll: „Bete und predige so, dass, wenn es keine Bekehrungen gibt, du überrascht und gebrochenen Herzens bist!“7 Steigen wir mit solch einer Erwartung an das Wort Gottes in die Kanzel? Predigen wir in der Erwartung, dass das gepredigte Wort wirklich seine Spuren in dem Leben unserer Zuhörer hinterlassen wird? Der Prediger sollte niemals vergessen, dass es ja nicht seine eigenen menschlichen Worte sind, die er in der Predigt verkündigt, sondern die des heiligen und lebendigen Gottes, der durch sein Wort Leben schafft.

Es ist also das Wesen des Wortes Gottes selbst, das die Wirkkraft der Predigt garantiert. Gott hat dieses Versprechen gegeben, als er durch seinen Propheten Jesaja verheißen hat: „So soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende“ (Jes 55,11). Auch im Neuen Testament verheißt Gott, dass „der Glaube aus der Predigt [kommt], das Predigen aber durch das Wort Christi“ (Röm 10,17). Genauso wie Gott einst durch sein Wort zu Israel gesprochen hat, so spricht er auch heute noch durch die Predigt, um Glauben, Bekehrung, Heiligung und gerechtes Leben zu bewirken. Dieses Wort, das in der Predigt verkündigt wird, ist „lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens“ (Hebr 4,12). Jeder dieser zitierten Verse macht deutlich, dass Gottes Wort wirksam ist und Früchte bringt. Das Wesen des heiligen Wortes garantiert es. Und so stellt sich nochmals dies Frage: Verkündigen wir dieses heilige Wort gemäß dieser Erwartung und mit diesem Bewusstsein, dass es Früchte bringen wird?

Im ersten Kapitel vom Römerbrief beschreibt Paulus das Evangelium als „Dynamis“, Kraft: „denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die daran glauben, die Juden zuerst und ebenso die Griechen“ (Röm 1,16). Und eben deshalb schämt Paulus sich des Evangeliums nicht. Es ist die Kraft Gottes! Das Wort selbst garantiert seine Nützlichkeit und Frucht in der Verkündigung. Verstehen wir das: Das Wort Gottes informiert nicht bloß, es transportiert nicht bloß Wahrheit sondern es ist die Wahrheit – wahre „Dynamis“, Kraft. In diesem Bewusstsein steigt der Prediger auf die Kanzel: Gott muss und wird durch sein Wort handeln. Genau das ist es ja, was Gott in seinem Wort versprochen hat: Er wird durch sein heiliges Wort handeln! Wollen wir Gottes gewaltige Hand am Wirken sehen? Gottes Kraft und sein Wirken werden heutzutage in der Verkündigung seines Wortes sichtbar.

Zusammenfassung

Dies ist also die Ausrüstung des Predigers, über die Paulus Timotheus hier belehrt. Das Wesen, die Kraft, die Nützlichkeit und die Frucht des Wortes, mit dem Timotheus auf die Kanzel steigen soll, bedeuten, dass dieses heilige Wort Leben schafft und verändert. So wie auch Timotheus soll jeder Prediger ernsthaft mit diesem Wort an seine Zuhörer appellieren im Vertrauen darauf, dass in der Wortverkündigung, Gott selbst am Handeln sein wird. Deshalb verzichtet der Prediger darauf, in der Predigt auf seine eigenen Redefähigkeiten zu bauen (vgl. 1Kor 2,1–5). Er tritt nicht als großer Redner, Orator oder Rhetoriker auf, sondern in der Gewissheit, dass letztendlich die Wirkkraft seiner Predigt in dem von Gott eingegebenen Wort selbst liegt. Das soll natürlich nicht heißen, dass der Prediger nicht versuchen sollte, seine eigenen rhetorischen Fähigkeiten immer weiter zu schärfen und zu verbessern. Aber wie John Stott in dem eingangs erwähnten Zitat so schön zum Ausdruck bringt: „Das Ausschlaggebende ist, dass wir von dieser Lehre, von dieser Theologie gepackt werden. Und das wird uns sehr viel weiterbringen, als irgendwelche Techniken.“ Gott hat den Prediger mit seinem heiligen, gewaltigen, nützlichen und Frucht bringenden Wort für die Predigt ausgerüstet. Die Frage stellt sich somit für jeden: Packt und bestimmt uns diese Realität in unserem Dienst der Verkündigung?


1 John Stott. Between Two Worlds. Grand Rapids: Eerdmans, 1982. S. 92 (eigene Übersetzung).

2 Dieser Aufsatz ist ein Auszug aus einem längeren Aufsatz, der im Sommer 2014 in einer Festschrift der Evangelikalen Akademie (Wien) erscheint.

3 Stott. Between Two Worlds. S. 97.

4 Ebd. S. 96.

5 Ebd. S. 100.

6 John A. Broadus. On the Preparation and Delivery of Sermons. 4th ed. San Francisco: Harper, 1979. S. 2 (eigene Übersetzung). Broadus baut mit dieser Definition auf der von Phillips Brooks auf: „Perhaps the classic definition of preaching came from Phillips Brooks, ‚Preaching is the communication of truth by men to men.‘ ,Preaching is the bringing of truth through personality.‘ These two statements have been combined, and preaching has been defined as the communication of truth through personality.“

7 Stott. Between Two Worlds. S. 108.