Evangelium mitten im Alltag
E21-Regionalkonferenz Südost 2026 in Schwabach
(Schwabach, 24.10.2026) Rund 100 Teilnehmer beschäftigten sich bei der Regionalkonferenz Südost mit der Frage, wie das Evangelium den Alltag prägt. Unter dem Thema „Evangelium mitten im Alltag“ zeigten die Referenten Sebastian Götz und Alexander Reindl , dass die biblische Botschaft Relevanz für alle Lebensbereiche besitzt. In vier Vorträgen beleuchteten sie die Bedeutung der guten Nachricht für Beziehungen, Berufsleben und Gastfreundschaft.
Evangelium oder Plagiat? Die DNA der rettenden Botschaft
Sebastian Götz rückte im ersten Vortrag das Fundament des Glaubens ins Zentrum. Er zeigte den roten Faden in Gottes Heilsplan und die Bedeutung des Evangeliums auf. Dabei warnte er davor, die Botschaft zu verkürzen oder durch Gesetzlichkeit zu ersetzen: „Jesus will nur eine Sache – dein Herz“, betonte er.
Das Evangelium in Beziehungen weitergeben
In den nächsten drei Vorträgen vertiefte Alexander Reindl diese Botschaft und übertrug sie auf konkrete Lebensfelder. Mit der These „Das Evangelium treibt uns an, absichtsvoll in Beziehungen zu Ungläubigen zu investieren“ startete er den zweiten Vortrag. Seine Begründung: Weil der dreieinige Gott in vollkommener Beziehung lebt, sind wir auch zu Beziehung geschaffen. Beziehungen sind nicht Mittel zum Zweck, sondern Orte gelebten Glaubens.
Das Evangelium im Berufsleben
Im dritten Vortrag regte Reindl dazu an, die eigene Arbeit als Dienst für Gott zu verstehen. Er hielt fest: „Für wen wir arbeiten, ist wichtiger, als was wir arbeiten“. So wird der Arbeitsplatz zu einem Ort, an dem der Glaube aktiv ausgelebt werden kann. Die Teilnehmer wurden vor die prüfenden Fragen gestellt, wo die Arbeit zum Götzen wird oder vom Glauben getrennt bleibt.
Das Evangelium und ein offenes Haus
Im letzten Vortrag beschäftigte die Teilnehmer das Thema, wie sie Gottes Charakter in ihrer Gastfreundschaft widerspiegeln können. So wie Gott zu sich einlädt, sollen die Zuhörer ihre Mitmenschen einladen und in sie investieren. Dafür gilt es, von der eigenen Person wegzublicken, da Stolz und Menschenfurcht ausbremsen. Die Teilnehmer erhielten praktische Tipps, um zu lernen, dass Gastfreundschaft im Kleinen beginnt, ganz nach dem Motto „Unspektakuläre Gastfreundschaft, die Gott für Spektakuläres verwendet.“ Ein abschließendes Q&A bot Raum für vertiefende Fragen der Teilnehmer.
Alle Vorträge der Konferenz wurden aufgezeichnet und werden in etwa zwei Wochen in der Mediathek von Evangelium21 zur Verfügung gestellt. Evangelium21 ist ein Netzwerk von Christen und setzt durch Konferenzen und regelmäßige Beiträge auf der Webseite Impulse, um Gemeinden zu stärken.