Die „HiobsBotschaft“: Gott ungefiltert erleben
Josia-Konferenz 2026 in Minden
(Minden, 03.01.2026) Rund 300 Jugendliche und junge Erwachsene starteten vom 1. bis 3. Januar 2026 in der Freien Evangelischen Schule Minden mit einer besonderen „Hiobsbotschaft“ ins neue Jahr. Unter dem Thema: „HiobsBotschaft – Gott ungefiltert erleben“ lud das Jugendnetzwerk Josia dazu ein, Gott jenseits persönlicher, kultureller und digitaler Filter neu kennenzulernen. Die Vorträge von Boris Giesbrecht und Paul Koch führten die Teilnehmer durch das Buch Hiob und machten deutlich: Echtes Leid fordert echten Glauben – und einen klaren Blick auf Gott.
Jesus Christus unverstellt sehen
Markus Depner aus dem Josia-Leitungskreis erklärte dazu: „Wir leben in einer Zeit, in der es durch digitale und persönliche Filter immer schwieriger wird, den wahren Gott der Bibel zu erkennen. Wir wollen den Teilnehmern auf der Konferenz helfen, diese Filter abzulegen und einen klaren Blick auf Jesus Christus als ihren Retter zu bekommen.“
Zum Auftakt zeichnete Paul Koch anhand der ersten beiden Kapitel des Buches Hiob nach, wie dem rechtschaffenen Hiob Reichtum und Familie genommen wurde und er dennoch an Gott festhielt.
In einer Frage- und Antwortrunde machten die Theologiedozenten Jochen Klautke und Boris Giesbrecht deutlich, dass sich Gott nicht in der Natur, sondern am klarsten in der Bibel offenbare. Dies sei eine gute Nachricht. Denn im Gegensatz zur Natur können in der Heiligen Schrift selbst Menschen, die mit schwerstem Leid zu kämpfen haben, Antworten und Trost finden.
Nur Gott selbst konnte Hiobs wahren Feind besiegen
Am zweiten Tag der Konferenz stellte Boris Giesbrecht heraus, dass nicht nur Hiob, sondern alle Menschen bis heute Gott anklagen, wenn sie mit schweren Situationen konfrontiert werden. Leid fordere uns dazu heraus, uns den großen Lebensfragen zu stellen. Der einzige wirksame Tröster ist laut Giesbrecht der, der noch viel mehr Leid ertragen musste als wir: Jesus Christus.
Im letzten Vortrag des Tages ging Boris Giesbrecht dann auf die Gespräche Hiobs mit seinen Freunden ein. Er zeigte den Teilnehmern, wie prägend seelsorgerliche Worte sein können und wie wichtig es sei, ohne Vorurteile und vorschnelle Erklärungen füreinander da zu sein. Am Samstagmorgen stand Gottes Antwort an Hiob im Mittelpunkt. Dort zeigt Gott dem Hiob, wie er souverän über die Schöpfung herrscht und wie Hiobs Leben auch in Zeiten des Verlusts und der Anklage in seiner Hand war. Boris Giesbrecht dazu: „Gott sagt: Ich habe nicht nur alles unter Kontrolle, ich war auch immer auf deiner Seite, Hiob. Nur ich kann deinen wahren Feind besiegen!“
Den Abschluss gestaltete erneut Paul Koch mit einem Blick auf Hiobs Ende. Dabei arbeitete er heraus, dass selbst nach überwundenem Leid Narben zurückbleiben können. Zugleich zeigte er anhand des Neuen Testaments, wie Christen von Hiobs Geduld lernen können. Christen dürften sich darauf verlassen, dass Gott zu jeder Zeit barmherzig und voller Erbarmen ist.
Neben den Vorträgen zum Buch Hiob bot die Konferenz Raum für Seminare, Sport- und Kreativangebote sowie persönliche Begegnungen – unter anderem im nahegelegenen Bibelcenter.
Über Josia
Das Jugendnetzwerk Josia unter dem Dach von Evangelium21 verbreitet für Jugendliche und junge Erwachsene im deutschsprachigen Raum die Gute Nachricht durch Konferenzen und Onlineangebote. Unter josia.org sind Artikel, Podcasts und vieles mehr zu finden. Neben regionalen Tageskonferenzen sind die Vorbereitungen für die nächste große Josia-Konferenz Anfang 2027 bereits angelaufen.