An Pastoren, deren Predigten immer gleich klingen

Artikel von Bryan Chapell
9. Januar 2026 — 13 Min Lesedauer

Untersucht man die Predigten vieler Gemeinden, dann tauchen drei Themen besonders häufig auf: ethische Fragen, Ehe und Geld. Und wenn es nicht darum geht, stehen auch Evangelisation und Mission sehr weit oben auf der Liste. Sicher sind diese Themen es wert, aus biblischer Sicht betrachtet zu werden, aber offensichtlich spricht die Bibel auch über andere Dinge. Und auch unsere Glaubensgeschwister in unserem Land und in der restlichen Welt haben Anliegen abseits dieser Themen.

Dass sich Predigtthemen wiederholen, mag daran liegen, dass sie für diese bestimmte Gemeinde am relevantesten sind. Es besteht jedoch auch die Gefahr, dass der Prediger unbewusst den scheinbaren Prioritäten der Gemeinde folgt, anstatt den Prioritäten der Heiligen Schrift.

Vor langer Zeit lehrten bedachte Theologen, dass Prediger sich „den Bedürfnissen und Fähigkeiten der Hörer anpassen“ müssen.[1] Wir dürfen uns aber nicht damit zufriedengeben, nur Themen anzusprechen, für die unsere Gemeinde bereits empfänglich ist oder die uns leichtfallen. Verkündiger sind verpflichtet, das zu predigen, was Gottes Volk hören muss, um in sämtlichen Lebensbereichen Christus ähnlich zu werden.

Wie können wir unsere alten Predigtgewohnheiten überwinden, die nicht nur zur Abstumpfung der Zuhörer führen, sondern sie auch blind machen für die Auswirkungen der Herrschaft Christi in ihrem gesamten Leben? Ein breit gefächertes Themenspektrum ist also nicht nur etwas, womit man Werbung für seine Gemeinde machen kann, sondern eine biblische Notwendigkeit für Prediger, die nicht davor zurückschrecken, die gesamte Botschaft Gottes zu verkündigen.

Genre-sensibel predigen

Vor vielen Jahren hielt ich in der Gemeinde eines Freundes eine Predigtreihe über das Leben Davids. Als ich fertig war, fragte er mich: „Wie machst du das?“ „Was mache ich denn?“, fragte ich zurück. Er fuhr fort: „Wie schaffst du es, über alttestamentliche Personen zu predigen? Ich predige nur die Briefe des Neuen Testaments und die Psalmen, weil mir nie beigebracht wurde, wie man Auslegungspredigten zu Geschichten aus der Bibel macht.“

Er wusste, dass Auslegungspredigten ihr Thema, ihre Hauptaussage und ihre Unterpunkte aus dem Text beziehen, aber er hatte nur gelernt, wie man dies mit didaktischen Passagen tut. In solchen Abschnitten lassen sich die Inhalte gut in eine logische Gliederung von Haupt- und Nebengedanken unterteilen. In unserem westlichen linearen Denken neigen wir dazu, auf diese Art auszulegen.

Mein Freund hatte jedoch nicht erlernt, wie Wahrheiten und Prinzipien durch die Handlung oder die Charakterentwicklung in biblischen Erzählungen erkennbar werden, oder durch literarische Mittel und Gleichnisse in biblischer Poesie, durch den roten Faden, der sich durch alle biblischen Bücher und durch die Geschichte zieht, oder durch prophetische Aussagen. Seine erlernten Werkzeuge, einen Text zu strukturieren, waren ungeeignet für die vielfältigen Formen der biblischen Literatur.

Erst als er lernte, biblische Inhalte nicht einfach nur in eine strikte, akademische Gliederung zu bringen, sondern seine Predigten so zu strukturieren, dass sie die Entwicklung des Textes widerspiegelten, wurden seine Texte, Themen und Predigten abwechslungsreicher.

Biblische Geschichten folgen oft einem Muster: Es beginnt mit der Ausgangssituation. Darauf folgt ein Problem oder Konflikt. Dieser wird dann durch das Evangelium aufgelöst – oft mit einem unerwarteten Ende. Personen aus der Bibel entwickeln sich häufig von Naivität zu Reife, von Gottlosigkeit zu Frömmigkeit, von Torheit zu Weisheit – oder auch in die entgegengesetzte Richtung. Biblische Poesie kann Wahrheit durch Wortwiederholungen, literarische Echos, überraschende Wendungen oder strukturelle Hinweise vermitteln. Prophetische Literatur kann sich mit Themen oder Ereignissen der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft befassen und zwischen den Epochen hin und her springen.

Am Ende unserer Predigtvorbereitung möchten wir sagen können: „Diese Passage lehrt folgende Wahrheit: …“, und: „Aus diesen Gründen weiß ich, dass der Autor diese Wahrheit lehrt: …“ Je mehr die Struktur unserer Predigt die Struktur des Textes erkennbar macht, und es zulässt, dass sich die vom Schreiber beabsichtigte Wirkung entfaltet, desto vielfältiger werden unsere Predigten sein und desto mehr werden sie den Absichten des Textes entsprechen.[2]

Sensibel für die Gattung des Textes zu sein, kann bedeuten, dass man die Predigt durch die chronologischen Ereignisse, durch die Handlungsstränge, oder (bei poetischen Texten) durch die Themenstränge und Wiederholungen strukturiert, anstatt (wie es oft geschieht) durch eine simple Auflistung der Hauptpunkte. Die Wahrheiten des Textes müssen deutlich gemacht werden, aber sie können am Ende jedes Predigtabschnitts stehen (was ein induktiver Ansatz ist, der eher für die Entwicklung einer Geschichte und gewöhnliche Gespräche typisch ist) statt am Anfang jedes Hauptpunktes (ein deduktiver Ansatz, der eher für didaktische Passagen und akademische Präsentationen geeignet ist).

Gemeinde-sensibel predigen

Sobald wir uns davon lösen, unsere Predigten alle gleich strukturieren zu müssen, erkennen wir vielleicht, warum so viele unserer Predigten gleich klingen, obwohl sich ihre Kernaussagen und Erklärungen unterscheiden. Die traditionelle deduktive Struktur eignet sich dazu, ein Problem ausführlich darzustellen und dann am Ende eine Lösung zu präsentieren. Dieser Ansatz spricht den akademischen Verstand an, führt jedoch zu einer unglücklichen Dynamik beim Zuhören, wenn alle Predigten diesem Stil folgen. Wöchentlich zu bekräftigen: „Ihr habt ein Problem“, kann nicht nur wie eine alte Leier wirken, sondern auch eine herablassende oder sogar feindselige Dynamik zwischen Prediger und Zuhörern erzeugen. Je mehr Zeit und Energie der Prediger jede Woche darauf verwendet, das Problem zu betonen oder zu beweisen, desto wahrscheinlicher ist es, dass sich eine negative Dynamik entwickelt. Das Überführen von Sünde ist ein notwendiger Bestandteil biblischer Predigten; pausenlose Verurteilung von der Kanzel hingegen nicht.

Wir können unsere Herangehensweise und den Ton der Predigt verändern, indem wir uns bewusst machen, dass es in vielen Texten (und in der gesamten Botschaft des Evangeliums) viel mehr darum geht, eine Lösung aufzuzeigen, als ein Problem zu schildern. Wir schaffen eine erbaulichere Atmosphäre, wenn wir nur zu Beginn der Predigt (in der Regel in der Einleitung) ein Problem oder ein Bedürfnis benennen, mit dem sich unsere Zuhörer identifizieren können. Dann können wir den Großteil der Botschaft darauf verwenden, zu zeigen, wie der Text einen Plan zur Lösung oder die Vorteile eines solchen Plans aufzeigt.[3] Dieser Ansatz bereichert nicht nur unser strukturelles Instrumentarium, sondern schafft auch eine Atmosphäre, die von der „Guten Nachricht“ geprägt ist.

Hier sind vier Möglichkeiten, wie man beim Predigen sensibel auf die Gemeinde eingehen kann.

Sowohl die Bedeutung als auch die Relevanz eines Textes vermitteln

Um den Sinn eines Textes zu vermitteln, müssen wir die Signifikanz des Textes verstehen, bevor wir über seinen Inhalt predigen. Leider passiert es oft, dass Prediger, die sich als Ausleger verstehen, Experten darin werden, die Wahrheit ohne ihre Begründung zu predigen.

Als Prediger muss uns bewusst sein, dass unsere Zuhörer die Wichtigkeit eines Textes nicht wirklich verstehen, wenn sie dessen Bedeutung für ihr Leben nicht kennen. Das Ziel der Predigt ist schließlich nicht das bloße Anerkennen biblischer Tatsachen und theologischer Wahrheiten. Unser Ziel ist es vielmehr, Gottes Volk zu befähigen, ihn von ganzem Herzen, von ganzer Seele, mit ganzem Verstand und mit aller Kraft zu lieben (vgl. Lk 10,27). Nur dann können unsere Zuhörer, ob sie essen oder trinken oder was auch immer sie tun, alles zur Ehre Gottes tun (vgl. 1Kor 10,31).

Die Lasten unserer Zuhörer erkennen

Wir finden die Bedeutung des Textes, indem wir zunächst ermitteln, warum er an die ursprüngliche Zielgruppe geschrieben wurde. Waren die ersten Leser traurig, einsam, rebellisch, ängstlich, zweifelnd, abgelenkt oder distanziert? Dann müssen wir herausfinden, inwiefern unsere Gemeinde diese Lasten auch trägt – im Herzen, in den tatsächlichen Umständen, oder in beidem. Wir tun dies, weil die Schrift selbst uns sagt, dass ihr Inhalt nicht nur beschreibend ist, sondern auf unsere gegenwärtige Situation angewandt werden soll (vgl. Röm 15,4).

Wenn wir erkennen, inwiefern unsere Situation in dieser gefallenen Welt heute der Situation der ursprünglichen Leser ähnelt, können wir die Relevanz des Textes für das Leben unserer Zuhörer aufzeigen. Je einfühlsamer und konkreter der Prediger über die Gemeinsamkeiten der ursprünglichen Zuhörer und der heutigen Gottesdienstbesucher spricht, desto bedeutsamer und lebendiger wird die Bibel für unsere Gemeinde werden. Und je konkreter und persönlicher wir unsere Situation in der Welt nach dem Sündenfall aufzeigen, desto pointierter und kraftvoller wird unsere Anwendung sein.[4]

Sowohl Einzelheiten als auch Prinzipien identifizieren

Man kann kaum überbetonen, wie wichtig es ist, zu verstehen, auf welche Situation bzw. welchen gefallenen Zustand sich die Hoffnung im biblischen Text bezieht. Menschen kommen in den Gottesdienst, weil sie hoffen, der Prediger könne ihnen erklären, welche Bedeutung das Evangelium für ihre Bedürfnisse und Schmerzen hat. Wenn wir zeigen, dass wir diese Hoffnung verstehen und dass die Schrift darauf eingeht, verwandelt sich Langeweile in Vorfreude, und die abgestumpfte Verpflichtung, eine weitere Predigt zu ertragen, wird zum Wunsch, Gottes Wort zu hören.

Die Begeisterung wird jedoch nachlassen, wenn die Anwendung abstrakt oder rein theoretisch bleibt. Allgemeine Aufforderungen wie „Geht hin und tut dasselbe“ oder „Lest mehr in der Bibel, betet mehr und geht öfter zum Gottesdienst“ sind ein weiterer Grund dafür, dass Predigten zu bekannt klingen, um die Hörer aufzurütteln. Um der Bedeutung des Bibeltextes gerecht zu werden, müssen wir die Situationen erkennen, in denen sie heute zutrifft. Dazu reicht es nicht aus, einen Kommentar wiederzukäuen und ihn als Predigt zu bezeichnen. Der Text liefert die Wahrheit, die wir anwenden sollen, aber unser pastoraler Umgang mit Gottes Volk zeigt uns, wo diese Wahrheiten für unsere Gemeinde real und anwendbar sind.

Junge Prediger haben es nicht leicht, biblische Texte auf die konkreten Kämpfe, Schmerzen und Herausforderungen des Lebens ihrer Gemeindemitglieder anzuwenden. Zeit und Erfahrung werden unseren Anwendungen Tiefe, Vielfalt und Realität verleihen. Dennoch sollten wir uns in keiner Phase unseres Dienstes mit klischeehaften Anwendungen zufriedengeben. Ein guter Weg, Predigten in das Leben unserer Zuhörer sprechen zu lassen, hat drei Schritte: Zuerst müssen wir die Relevanz des Bibeltextes selbst erkennen. Dann können wir fragen, wer diese Wahrheit hören muss. In der Predigt reden wir dann nicht über konkrete Personen, sondern schildern beispielhaft die Situationen dieser Menschen und erklären, was der Abschnitt dazu zu sagen hat.[5]

Dieser Ansatz verhindert nicht nur, dass unsere Predigten mit gesetzlichen Checklisten enden, die wir fälschlicherweise als „Anwendung“ bezeichnen. Er hilft Menschen auch dabei, zu erkennen, wie die Bibel auf ihre Situation anzuwenden ist, und zeigt ihnen, wie sie ihnen in ihren Herausforderungen hilft. Somit leiten wir die Menschen in unseren Predigten wirklich als Hirten, anstatt sie mit leistungsorientierten Pflichten zu belasten.

Die Fülle des Evangeliums predigen

Ein Gefühl der Überforderung wird jedoch bleiben, wenn wir nicht anhand des Textes aufzeigen, wie Gott seinem Volk auch ermöglicht, seine Liebe zu erkennen und zu tun, was er verlangt. Das Gegenmittel gegen ermüdende Gesetzlichkeit ist nicht die wöchentliche Wiederholung von: „Das ist es, was Gott verlangt, aber ihr könnt es nicht tun, also vertraut auf seine Gnade der Vergebung.“ Das Evangelium ist mehr als eine Botschaft der Vergebung. Es ist die Verheißung, dass „der, der in euch ist, größer ist als der, der in der Welt ist“ (1Joh 4,4). Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass die Gnade, die die gesamte Schrift durchdringt, ihren Höhepunkt in Christus findet, der nun in seinem Volk wohnt, um die Liebe zu ihm zu entfachen und ihnen den Sieg über die Sünde zu ermöglichen (vgl. Joh 14,4–6; Röm 6,6.14; 2Kor 4,14). Der Vorwurf, dass evangeliumszentrierte Predigten jede Woche gleich klingen, trifft nur dann zu, wenn Prediger nicht die vielfältigen Wege Gottes entdecken, Menschen zum Sieg über die Welt, das Fleisch und den Teufel zu verhelfen. [6]

Kaum ein Kritiker des christuszentrierten Predigens würde sagen: „Jede Woche predige ich dieselbe Botschaft, es geht immer nur ums Gesetz.“ Jedem ist klar, dass allein das Gesetz zu viele Aspekte hat, als dass man wirklich immer das Gleiche predigen würde. Leider übersehen diese Prediger, dass die Gnade Gottes ebenso reichhaltig und vielfältig ist. Wenn wir darauf achten, die spezifische Last jedes biblischen Textes offenzulegen, über den wir predigen, und den spezifischen Aspekt der Gnade, der diese Last lindert, dann werden wir mit der vielfältigen Kraft predigen, die dem Evangelium Gottes innewohnt.

Sei ermutigt, lieber Bruder. Bitte Gott, dir bewusst zu machen, dass die Barmherzigkeit seines Wortes jeden Tag (und jede Woche) neu ist, sowohl für dich als auch für deine Gemeinde.


1Der große Westminster Katechismus, Frage 159.

2 Jeffrey D. Arthurs, Preaching with Variety: How to Re-create the Dynamics of Biblical Genres, Grand Rapids: Kregel, 2007, S. 16–28, 86–95.

3 Bryan Chapell, „Alternative Models“, in: Michael Duduit (Hrsg.), Handbook of Contemporary Preaching, Nashville: Broadman, 1992, S. 117–131. Tony Merida führt zehn Strukturmuster auf in Faithful Preaching: Declaring Scripture with Responsibility, Passion, and Authenticity, Nashville: B&H, 2009, S. 92–92. Barbara Tucker und Brenda Buckley Hunter finden elf typische Strukturen in Introductory Speech Communication: Overcoming Obstacles, Reaching Goals, Dubuque: Kendall-Hunt, 1988, S. 31–32. Andere Möglichkeiten findet man bei Donald R. Sunukjian, Invitation to Biblical Preaching: Proclaiming Truth with Clarity and Relevance, Invitation to Theological Studies Series 2, Grand Rapids: Kregel, 2007, S. 27–41.143–55. Kenton C. Anderson, Choosing to Preach: A Comprehensive Introduction to Sermon Options and Structures, Grand Rapids: Zondervan, 2009, S. 65.70.85. Zu den gängigen strukturellen Alternativen gehören Problem-Lösung, Beweis der Kontroverse, Ursache-Wirkung, Wirkung-Ursache, Erklärung und Anwendung, Geschichte mit Moral, Eliminierung falscher Alternativen, Antworten auf provokative Fragen und die Entfaltung der Dimensionen eines bestimmenden Bildes, einer Geschichte oder einer Biographie.

4 Bryan Chapell, Christ-Centered Preaching: Redeeming the Expository Sermon, 3. Aufl., Grand Rapids: Baker Academic, 2018, S. 28–32.

5 Chapell, Christ-Centered Preaching, S. 196, zeigt, wie die folgenden Kategorien von gemeinsamen Anliegen Predigern helfen können, situationsspezifische Besonderheiten in ihrer Gemeinde zu berücksichtigen, die die Anwendung der Prinzipien eines Textes erfordern: Aufbau guter Beziehungen (zu Gott, Familie, Freunden, Kollegen, Gemeindemitgliedern); Beilegung von Konflikten (in Ehe, Familie, Beruf, Gemeinde); Umgang mit schwierigen Situationen (Stress, Schulden, Arbeitslosigkeit, Trauer, Erschöpfung); Überwindung von Schwächen und Sünden (Unehrlichkeit, Wut, Sucht, Begierde, Zweifel, mangelnde Disziplin); fehlende oder unsachgemäße Nutzung von Ressourcen (Zeit, Schätze, Talente); Bewältigung von Herausforderungen und Nutzung von Chancen (Bildung, Arbeit innerhalb oder außerhalb der Gemeinde, Zeugnisgeben, Mission); Verantwortung übernehmen (zu Hause, in der Gemeinde, bei der Arbeit, in finanziellen Angelegenheiten, für die Zukunft); Gott ehren (Anbetung, Bekenntnis, Gebet, Andacht, kein Abgrenzen von Lebensbereichen); soziale oder weltweite Probleme (Armut, Rassismus, Abtreibung, Bildung, Ungerechtigkeit, Krieg, Schöpfung).

6 Timothy Keller, Preaching: Communicating Faith in an Age of Skepticism, New York: Viking, 2015, S. 39–41, 20–22, 56–69.