Das Wort Gottes für alle Bereiche unseres Lebens

E21-Regionalkonferenz in der Schweiz

Pressemitteilung von Evangelium21
31. Januar 2024

(Aarau, 31.01.2024). „Lasst uns einen prophetischen Lebensstil haben – für Wahrheit und Menschen: den Menschen gegenüber respektvoll, indem wir sie nicht mit Etiketten versehen; gleichzeitig ehrlich gegenüber Gott und seinem Wort; uns gegenüber jedoch demütig.“

Das war eine der Botschaften, die Paul Coulter, der Hauptsprecher der diesjährigen E21-Regionalkonferenz in der Schweiz, an die mehr als 200 Teilnehmer richtete. Dies sei angesichts der massiven Verwirrungen in unserer westlichen Welt im sexualethischen Bereich dringend geboten. Coulter, Experte im Bereich Ethik und Apologetik, lieferte wichtige Hinweise und Argumente für eine Auseinandersetzung mit der LGBTQI+- Bewegung. Er wies darauf hin, dass die biologische Realität von zwei Geschlechtern anfänglich in dieser Bewegung unwidersprochen war. Erst später etablierte sich die Denkweise, Geschlechter seien nur sozial konstruierte Größen. Auch heute noch sei die Bewegung alles andere als homogen.

Coulter lieferte auch eine kompakte und gut nachvollziehbare „Geschichte der Geschlechter“. Er zeigte auf, wie sich die christliche Sicht auf die Geschlechter von der in vorchristlicher Zeit unterschied und wie sich die Sicht auf die Geschlecher seit der Aufklärung und der sexuellen Revolution (ab den 1950ern) bis hin zur heutigen Queer-Theorie entwickelte.

Gottes gute Gedanken – das Beste für uns Menschen

Thomas Jeising, Theologe und Schriftleiter des Bibelbundes, betonte in seinen beiden Vorträgen, dass nur dann, wenn Gott das letzte Wort hat, das Beste für uns Menschen zu erwarten sei, sowohl individuell als auch für unsere Kultur als Ganzes. Der Kern des Problems bestehe gerade darin, dass der Mensch in seiner Rebellion gegen Gott selbst das letzte Wort behalten wolle. Für diesen „Angriff auf Gottes Wort“ führte er verschiedene Beispiele an. So wies er unter anderem darauf hin, dass z.B. in der Diskussion um die Entstehung der Welt suggeriert würde, „die Wissenschaft“ hätte die Antworten darauf. Bei genauerem Hinsehen würde man aber erkennen, dass sie mehr Fragen als Antworten liefert. Es sei daher kein Ausdruck von Ignoranz, wenn wir Gott das letzte Wort überließen, auch wenn vieles unseren Verstand übersteige. Viel Kritik gegen die Bibel entstehe aus Missverständnissen, Unverständnis und Vorurteilen, so Jeising.

Gottes Wort und Charakter in Zweifel gezogen

Eric Sollberger, Pastor der FMG Kollbrunn und Mitorganisator der Konferenz, referierte zum Auftakt der Konferenz über die Gründe dafür, dass Gottes Wort in Zweifel gezogen und angegriffen wird. Diese fänden wir am Anfang der Bibel in 1. Mose 3, dem Bericht über die Verführung von Adam und Eva durch die Schlange. Demgegenüber habe Gott den ersten Menschen nur Gutes gegeben. Satan aber habe, außer Zweifel zu säen, gar nichts für die Menschen getan. Umso schwerer wiege, dass Adam und Eva sich verführen haben lassen. Er ermutigte die Zuhörer, Gott als unserem guten Vater zu vertrauen, anstatt dem Vater der Lüge, dem Teufel, Gehör zu schenken.

Nächste Konferenz im Januar 2025

Die Vorträge der Konferenz werden in den nächsten Tagen über die Mediathek verfügbar sein. Auch im nächsten Jahr soll (vom 24. bis 25. Januar) wieder eine Regionalkonferenz in der Schweiz durchgeführt werden. Details zu Thema und Sprechern werden in den nächsten Wochen bekannt gegeben.

Zum Netzwerk Evangelium21 gehören Christen aus verschiedenen Kirchen und Gemeinden. Sie verbindet das uneingeschränkte Vertrauen in die Heilige Schrift sowie eine Theologie, die auf die von den Reformatoren wiederentdeckten Wahrheiten ausgerichtet ist: Gnade allein, Glaube allein, die Schrift allein, Christus allein und zu Gottes Ehre allein. Regelmäßig veranstaltet das Netzwerk Konferenzen und Regionaltreffen.

Thomas Jeising, Schriftleiter des Bibelbundes, sprach über das Problem der Beliebigkeit in der Schriftauslegung (Bild: E21, Daniel Schwarz).
Paul Coulter, Hauptsprecher der diesjährigen Regionalkonferenz, sprach über sexualethische Herausforderungen im Lichte der Bibel (Bild: E21, Daniel Schwarz).


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