Praktische Hinweise für die persönliche Evangelisation

Artikel von Mark Dever
27. Juni 2021 — 1 Min Lesedauer
  1. Bete: Jesus hat gesagt: „Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, dass ihn der Vater zieht, der mich gesandt hat“ (Joh 6,44). Errettung ist das Werk Gottes – also sollten wir ihn bitten, es zu tun.
  2. Stelle Fragen, die zur Selbstreflexion anregen. Stelle gute Fragen, die die Menschen dazu anregen, über ihr Leben, ihre Ansichten und das, was du ihnen als Wahrheit verkündigst, nachzudenken. Und dann höre ihnen aufmerksam zu, wenn sie antworten. Du wirst sie und ihre Anliegen so besser verstehen.Verwende die Bibel. Wenn wir die Bibel verwenden, um unseren Freunden das Evangelium weiterzugeben, wird deutlich, dass wir ihnen nicht unsere privaten Meinungen anbieten. Wir reden von dem, was Gott über sich selbst, unsere Sünde und seinen Sohn offenbart hat.
  3. Kläre Begriffe. Wenn wir Worte wie „Gott“ oder „Sünde“ verwenden, haben die Leute oft sehr unterschiedliche Vorstellungen über ihre Bedeutung. Deswegen sollte man wichtige Begriffe wie „Sünde“ oder „Glauben“ näher definieren. Vergewissere dich, dass dein Zuhörer genau versteht, wovon du redest.
  4. Bring die Gemeinde mit ins Spiel. Du solltest die Person, mit der du Gespräche über den Glauben führst, auf jeden Fall in die Gemeinde einladen, damit sie das Evangelium hören kann. Aber die Gemeinde hat noch mehr zu bieten als die Verkündigung des Evangeliums. Jesus hat gesagt: „Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt“ (Joh 13,35). Und in Epheser 3,10 sagt Paulus, dass die Gemeinde sogar den himmlischen Wesen die Weisheit Gottes demonstriert! Die Gemeinde sollte das lebendige Anschauungsstück dafür sein, wie die Botschaft, die du verkündigst, im realen Alltag aussieht. Deswegen lade deine nichtchristlichen Freunde dazu ein, gut und gründlich hinzuschauen.

Mark Dever ist der leitende Pastor der Capitol Hill Baptist Church in Washington, D. C. und der Vorsitzende von 9Marks.