Eine Zuflucht für die Hilflosen

Andacht von John Piper – gelesen von Robin Dammer
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„Wie groß ist deine Güte, [...] die du an denen erzeigst, die bei dir Zuflucht suchen [...].“ (Ps 31,20) 

Unser Erleben der zukünftigen Gnade hängt häufig davon ab, ob wir bei Gott Zuflucht suchen oder ob wir seine Fürsorge anzweifeln und anderenorts Unterschlupf suchen. 

Für alle, die bei Gott Zuflucht suchen, gelten zahlreiche, wundervolle Verheißungen zukünftiger Gnade. 

  • „[Alle], die auf ihn vertrauen, werden es nicht zu büßen haben.“ (Ps 34,23) 
  • „[Er] ist ein Schild allen, die ihm vertrauen.“ (2Sam 22,31) 
  • „Wohl allen, die sich bergen bei ihm!“ (Ps 2,12) 
  • „Gütig ist der HERR, eine Zuflucht am Tag der Not; und er kennt die, welche auf ihn vertrauen.“ (Nah 1,7) 

Wir verdienen oder erarbeiten uns nichts, indem wir bei Gott Zuflucht suchen. Wenn wir uns bei ihm bergen, weil wir schwach sind und Schutz brauchen, ist das kein eignes Werk, mit dem wir unsere Unabhängigkeit herausstellen. Alles, was wir damit tun, ist, zu zeigen, dass wir unsere eigene Hilflosigkeit und die Sicherheit unserer Zuflucht anerkennen. 

In allen Verheißungen, die ich gerade zitiert habe, ist die Bedingung für Gottes wunderbaren Segen, dass wir bei ihm Zuflucht suchen. Diese Bedingung hängt nicht an unserem Verdienst; die Bedingung ist, dass wir verzweifelt sind und unsere Schwachheit und unsere Bedürftigkeit anerkennen und unser Vertrauen ausdrücken. 

Die Verzweiflung fordert nicht, sie erarbeitet sich auch nichts; stattdessen bittet sie Gott um seine Barmherzigkeit und hofft auf seine Gnade. 

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