Bavinck: A Critical Biography

Rezension von Hanniel Strebel
19. Mai 2021 — 12 Min Lesedauer

Leitfigur des neo-calvinistischen Aufbruchs der Niederlande

Neben Abraham Kuyper (1837–1921) gilt Herman Bavinck (1854–1921) als Gründerfigur des niederländischen Neo-Calvinismus (Dutch Calvinism). Der Sohn eines Pfarrers und Dozenten der 1834 von der staatlichen reformierten Kirche der Niederlande losgelösten Christelijke Gereformeerde Kerk durchlebte in seiner knapp 40-jährigen Wirkungszeit als systematischer, philosophisch orientierter Theologe und Politiker mit starkem Engagement für die Bildung epochale Ereignisse mit: die Industrialisierung der Niederlande, verbunden mit einer starken Urbanisierungswelle; die Entstehung des modernen Parteiensystems mit der Einführung des allgemeinen Wahlrechts (1918); den europäischen Wettlauf in der Kolonialisierung sowie den grenzenlosen Optimismus nach der Jahrhundertwende, schließlich den grausamen Ersten Weltkrieg. Bavinck starb, übrigens im gleichen Jahr wie Kuyper und der US-amerikanische Theologe B. B. Warfield, als Karl Barth zum Professor für Reformierte Theologie in Göttingen berufen wurde. Den kommenden Umbruch hatte der bis zuletzt in Studentenkreisen aktive Theologe gespürt. Er war sich dessen bewusst, dass auf die drängenden Fragen der Zeit neu durchdachte Antworten nötig würden.

Forschungsarbeit am Leitmotiv des Organischen

Der Autor James Eglinton, systematischer und historischer Theologe aus Edingburgh, setzte sich bereits in seiner Dissertation Trinity and Organism: Towards a New Reading of Herman Bavinck’s Organic Motif (T&T Clark, 2012) mit Herman Bavinck auseinander. Den sein umfangreiches Werk durchziehende Begriff des Organischen grenzt Eglinton konzeptionell vom Gebrauch innerhalb des Idealismus des 19. Jahrhunderts ab. Er weist nach, dass die Trinität das Epizentrum von Bavincks Theologie darstellt und der Begriff in eben diesem Zusammenhang gedeutet werden muss („Trinity ad intra leads to Organism ad extra“, S. 79). Eglinton forschte nach seiner Promotion in Kampen, dem Wirkungsort von Bavinck zwischen 1883 und 1902. Er ist zudem Co-Editor von Neo-Calvinism and the French Revolution (T&T Clark, 2017), der den neo-calvinistischen Begründungszusammenhang zwischen Französischer Revolution und nach-aufklärerischer Gesellschaft untersucht. Fernerhin brachte Eglinton wichtige Texte Bavincks kommentiert in englischer Übersetzung heraus (Herman Bavinck on Preaching and Preachers, Hendrickson, 2017; Christian Worldview, Crossway, 2020).

Gegen die Zwei-Bavinck-Hypothese

Ich habe Eglintons Dissertation im Rahmen meiner eigenen Studie zu Bavinck Eine Theologie des Lernens: Systematisch-theologische Beiträge aus dem Werk von Herman Bavinck (VKW, 2014) gelesen. Er gehört neben Brian Mattson, dessen Dissertation Restored to Our Destiny: Eschatology & the Image of God in Herman Bavinck’s Reformed Dogmatics (Brill, 2011) fast zeitgleich erschien, zu einer neuen Generation europäischer Bavinck-Forscher. Diese plädiert für eine einheitliche Lesart des niederländischen Systematikers. Zuvor war durch verschiedene an Karl Barth orientierte Experten die sogenannte „Zwei-Bavinck-Hypothese“ vertreten worden. Diese stellten den frühen, seinem separatistisch gesinnten Elternhaus zugewandten, konservativen Bavinck einer der Moderne gegenüber aufgeschlossenen, von seinen Überzeugungen abgerückten, stark philosophisch orientierten späten Bavinck gegenüber. Ich habe mich in meiner eigenen Auseinandersetzung eindeutig auf die Position von Eglinton gestellt. Der Herausgeber der englischen Ausgabe der Reformierten Dogmatik Bavincks, John Bolt, der selbst 1982 über Bavinck promoviert hat und zu den profilierten Bavinck-Experten gehört, folgt dieser Lesart ebenfalls.

Anliegen und Berechtigung einer weiteren Biografie

Zunächst stellt sich die Frage, weshalb eine weitere Biografie zu Bavinck vonnöten ist. Unmittelbar nach Bavincks Tod sind zwei Lebensbeschreibungen aus dem näheren Umfeld Bavincks erschienen: J. H. Landwehr, In Memoriam: Prof. Dr. H. Bavinck (Kok, 1921) sowie Valentijn Hepp, Dr. Herman Bavinck (Ten Have, 1921). Beide sind eher populär angelegt; insbesondere Landwehr weist stellenweise hagiografische Züge auf. In den 1960ern erschien die sorgfältig erarbeitete, mit zahlreichem Brief- bzw. Archivmaterial unterlegte Biografie von R. H. Bremmer, Herman Bavinck en zijn tijdgenoten(Kampen, 1966). Bremmer hatte über Bavinck als Dogmatiker promoviert. Wiederum einige Jahrzehnte später veröffentlichte Ron N. Gleason Herman Bavinck: Pastor, Churchman, Statesman, and Theologian (P & R, 2010), der ebenfalls im Bereich Systematischer Theologie zu Bavinck promoviert hatte.

„Bavinck war sich bewusst, dass auf die drängenden Fragen der Zeit neu durchdachte Antworten nötig würden.“
 

Wie Eglinton selber sagt: Das Leben solch vielseitig begabter Menschen lockt die Biographen an („[…] after all, to prospective biographers, the fascinating lives of polymaths are like honey to the bees“, S. xvii). Nachdem er in seiner Dissertation einen zentralen Aspekt von Bavincks Gotteslehre untersucht hatte, bezog sich das Interesse des Autors in der Folge auf den Theologen selbst. Es geht um die Frage, wie Bavinck dazu kam, als orthodoxer (o. rechtgläubiger) Calvinist sich am beschleunigten Wandel hin zur modernen Kultur zu beteiligen (S. 6). Er blieb bis zum Schluss „orthodoxer Calvinist, ein moderner Europäer und ein Mann der Wissenschaften“ (S. 291). So schließt die Untersuchung.

Die Biografie ist sehr sorgfältig erarbeitet. Das umfangreiche Literaturverzeichnis widerspiegelt Bavincks lebenslange rege Publikationstätigkeit. In der Arbeit bezieht Eglinton nicht nur alle bisherigen Biografien ein, sondern rekonstruiert aufgrund der Tagebücher, des Briefwechsels mit dem lebenslangen, aus Studienzeiten bekannten Freund und Islamwissenschaftler Christiaan Snouck Hurgronje (1857–1936), den zahllosen Meldungen in Zeitungen und Zeitschriften sowie den Aufsätzen und Büchern dessen Leben und Werk. Dabei verliert er nie die Leitfrage aus den Augen: Wie konnte sich Bavinck als rechtgläubiger Theologe und zugleich als Teilnehmer am modernen Leben behaupten?

Die 300 Seiten zählende Untersuchung (ohne Anhang) ist etwa dreigeteilt. Aufmerksam verfolgt Eglinton geografische und geistliche Wurzeln, nämlich Kindheit und Jugend sowie die prägende Studentenzeit an der vom theologischen Liberalismus geprägten Universität Leiden. Das kurze, anspruchsvolle Pastorat in Franeker, gefolgt vom knapp 20-jährigen Wirken als systematischer Theologe in Kampen, der Ausbildungsstätte der Christelijke Gereformeerde Kerk, sowie die zweite Hälfte als Professor an der Freien Universität Amsterdam folgen.

Im Spagat zwischen Orthodoxie und modernem Leben

Wie sah der Spagat zwischen Orthodoxie und modernem Leben konkret aus? Ich beginne bei einigen persönlichen Details. Der Autor beschreibt feinfühlig die große Enttäuschung Bavincks, vom Vater der von ihm begehrten Frau abgewiesen worden zu werden (vgl. S. 92, 107, 140). Diese blieb ihrerseits lebenslänglich alleinstehend. Der Liebeskummer wurde im Pastorat in Franeker (1881–1882) von der Einsamkeit verstärkt. Seine – eher späte – Heirat mit Johanna Schippers mit 37 Jahren stand unter umgekehrten Vorzeichen. Johanna war ihm, obwohl 14 Jahre jünger, ein wertvolles Gegenüber (vgl. S. 173). Sie teilte nicht nur seine Vorliebe für theologisch inhaltsreiche Poesie, sondern las, sprach und schrieb in englischer Sprache. Sie begleitete ihn auf Auslandreisen und war auch nach seinem Tod um die Sammlung und Ausbreitung seines Werks bemüht (vgl. S. 295f). Zudem war sie die Vorsitzende der christlichen Frauenvereinigung (Nederlandse Christen Vrouwen Bond, vgl. S. 293).

Eglinton macht kein Geheimnis aus der Tatsache, dass Bavinck von Anfang seiner Laufbahn an Tag und Nacht arbeitete (vgl. S. 158, er zitiert George Harinck). Bücher waren sein ständiger Begleiter (vgl. S. 144). So konnte er sich nach seinem Umzug nach Amsterdam längerfristig keinen vierzigminütigen Arbeitsweg leisten und bezog in direkter Umgebung zur Universität sein Domizil (vgl. S. 224). Ebensowenig wird seine zögerliche Art verschwiegen, die sich besonders bei den verschiedenen Angeboten der Freien Universität, aber auch während der vergleichsweise kurzen Zeit des Parteivorsitzes (1905–1907) zeigten (vgl. S. 232). „Seine natürliche Veranlagung war es, ein Gespräch nuanciert voranzubringen, anstatt es als Anführer zu dominieren“ (S. 235). Seine Naivität angesichts der (Irr-)Wege seines Freundes Snouk Hurgonije wird ebenfalls thematisiert (vgl. S. 146, 171). Dieser kaufte bereits während seines verdeckten Forschungsaufenthalts in Mekka ein äthiopisches Mädchen als Sklavin und trat später in der niederländischen Kolonie Java (heutiges Indonesien) zum Islam über, wo er mehrere Ehen u.a. eine mit einer minderjährigen Frau einging. Bavinck konnte es nicht glauben.

„Theologie ohne Ausrichtung auf ihren eigentlichen Gegenstand, nämlich Gott selbst, ist keine Theologie mehr.“
 

Eingebettet in diese sorgfältige Charakterisierung seines Lebens wird immer wieder die inhaltliche Arbeit begutachtet. Wir kommen deshalb zurück zur Hauptfrage: Wie hat sich das lebenslange Ringen mit der modernen Kultur auf seine theologischen Inhalte ausgewirkt?

Zunächst hebt Eglinton zu Recht die ausgezeichneten Startbedingungen Bavincks hervor. Als junger „Seceder“ (Angehöriger der kirchlichen Abspaltung von der offiziellen reformierten Kirche) wuchs er in einem bildungsnahen Elternhaus auf, besuchte das angesehene Gymnasium in Zwolle und holte sich Magister und Doktorgrade an der renommiertesten niederländischen Universität in Leiden (vgl. S. 167). Dabei profitierte er vom Drang der zweiten Generation dieser Subkultur, die den Weg von der Separation zur Integration gehen wollten (vgl. S. 117).

Auch wenn ihm 1889 ein Lehrstuhl in Leiden versagt blieb, stand er die ganze Zeit seines Wirkens im regen Austausch mit den Vertretern der „modernen Theologie“. Dabei kehrte er die Grundannahme, dass nämlich der Glaube modernisiert werden müsse, in ihr Gegenteil um. Die moderne Kultur müsse vielmehr (re-)christianisiert werden (vgl. S. 150). Er betrieb einen enormen Aufwand, um die Gegenseite zu verstehen, auch und gerade, wenn die Überzeugungen radikal anders gelagert waren (vgl. S. 155).

Schon die Antrittsrede in Kampen im Jahre 1883 enthielt eine programmatische Entscheidung: Theologie musste nach den Irrwegen des 19. Jahrhunderts erneut auf Gott ausgerichtet werden. Dabei war der Theologie, deren Ziel die Gotteserkenntnis ist, eine eigene Methode vorbehalten (vgl. S. 137). Im schriftlichen Briefwechsel mit seinem Freund Hurgronje wird der entscheidende Unterschied in den Denkvoraussetzungen deutlich: Bavinck ging a priori von der Schrift als göttlicher Offenbarung aus (Brief an Hurgronje vom 8.2.1883, zitiert auf S. 139). Auch wenn seine kindliche Naivität durch das Studium an der theologisch liberalen Fakultät in Leiden verloren gegangen war, war das Fundament nicht weggebrochen. Und dieses Fundament hielt sein ganzes Leben, wie Eglinton eindrücklich zeigt.

Das Grundverständnis, dass die theologische Arbeit mit der göttlichen Offenbarung beginnt, prägte auch das Mammutprojekt einer Reformierten Dogmatik und Ethik. Die eigentliche Arbeit dauerte ein Jahrzehnt (1891–1901), nachdem er in den Jahren zuvor intensiv gelesen und Material gesammelt hatte. Bereits 1881 war Bavinck dabei klar, dass der Rückgriff auf die Väter – so wichtig dieser auch war – nicht ausreichen würde, um die Fragen der Gegenwart adäquat beantworten zu können (vgl. S. 144, 198). Es brauchte einen neuen Entwurf.

Das Evangelium, so reifte die Überzeugung in den 1880ern, war für das ganze moderne Leben bestimmt. Er betonte dies in seiner Rektoratsrede De Katholiciteit van Christendom en Kerk von 1888:

„Das Evangelium ist eine frohe Flut nicht nur für die einzelne Person, sondern auch für die Menschheit, für die Familie, für die Gesellschaft, für den Staat, für Kunst und Wissenschaft, für den gesamten Kosmos, für die ganze seufzende Schöpfung“ (S. 160).

Gerade in seinem Berufsstand als Hochschullehrer sollte sich dieses Verständnis konkret niederschlagen. In der intensiven Debatte um das Verhältnis zwischen kirchlicher Ausbildung und universitärer theologischer Forschung gab er letzterer den Vorrang, wenn er auch beide in enger Verbindung sehen wollte.

„Eine Universität hat ... immer den Vorzug vor einer theol(ogischen) Ausbildungsstätte, weil sie danach strebt, die in Christus offenbarte Wahrheit Gottes zur Beherrschung aller Bereiche des menschlichen Lebens zu bringen“ (S. 164).

Dies ließ ihn zum überzeugten Verfechter einer Zusammenführung der Ausbildungsstätte in Kampen und der Freien Universität in Amsterdam werden. Zu seiner großen Enttäuschung scheiterte der Zusammenschluss nach 10-jähriger Vorarbeit 1902 an der Synode.

Dass die christliche Botschaft das gesamte Leben beeinflusst, zeigte sich auch in seinem Verständnis von Evangelisation. Eglinton führt im Anhang seines Buches Bavincks Thesen zur Evangelisation auf, die er 1891 vortrug:

„Diese Reformation soll sich folglich mittels Kirche, Schule, Wissenschaft, Kunst usw. so weit wie möglich über das gesamte Leben des Volkes ausbreiten. […] Diese Arbeit sollte in unseren Tagen die Tätigkeit begleiten, die darauf abzielt, eine vom Glauben entfremdete Christenheit wiederzugewinnen, und die im Rahmen der Arbeit der Heimatmissionen – neben den Werken der Barmherzigkeit – den Namen der Evangelisation im Besonderen trägt“ (S. 317, Anhang 3, „Vorschläge: Das Konzept und die Notwendigkeit der Evangelisierung“).

Dieser Optimismus und die Betonung von begleitendem sozialem Aktivismus begleitete besonders die 1890er-Jahre. Nach der Jahrhundertwende ist eine deutliche Schwerpunktverlagerung in Bavincks Werk zu vernehmen. Er verlagerte im zweiten Teil seiner Wirkungszeit den Schwerpunkt weg vom Calvinismus hin zur Verteidigung der christlichen Weltanschauung an sich. Dies ist auf dem Hintergrund der schnell fortschreitenden Säkularisierung der niederländischen Gesellschaft zu sehen. Dank des feinen Gespürs für den Zeitgeist und seinem enormen Lese- und Auftrittspensum entgingen Bavinck diese Veränderungen nicht.

„Die Grundfrage, die Eglinton zur Recherche antrieb, ist aktueller denn je.“
 

Wie aber stand es um seine Grundannahme, dass die Heilige Schrift zuverlässig ist und ihr in allem geglaubt werden soll? Gegen Ende seines Lebens zogen düstere Wolken auf, die sich 1920 und 1926, also kurz vor bzw. nach seinem Tod durch zwei Ausschlüsse von Pfarrern wegen ihrer Schrifthaltung entluden. Eglintons Urteil ist unzweideutig: „Bavinck war niemals bereit, lehrmäßige Schritte zu unternehmen, die das Vermögen Gottes, als Gott zu sprechen, hätten gefährden können – und die Netelenbos-Affäre (Netelenbos wurde als Pfarrer auf der Synode von 1920 ausgeschlossen, Anm. H. S.) war da keine Ausnahme“ (S. 286).

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts am Scheideweg: Dammbruch oder Isolation?

Manche mögen denken, dass eine solche Biografie nur was für „Freaks“ sei. In der Tat handelt es sich um eine anspruchsvolle Lektüre. Doch die dahinterstehende Grundfrage, die Eglinton initial zur Recherche antrieb, ist aktueller denn je. Angesichts der erschreckenden Geschwindigkeit der Selbstsäkularisierung auch innerhalb der Freikirchen scheint es nur zwei Wege zu geben: Entweder der Rückzug in die eigene kleine Subkultur und damit die vollständige Abkehr von den Fragen der Gegenwartskultur. Oder die Aufgabe der offenbarungstheologischen Grundüberzeugungen und das Einstimmen in den Chorus der nach-aufgeklärten Europäer. Bavinck weist uns einen – zugegebenermaßen anspruchsvollen – dritten Weg, nämlich den eines lebenslangen Ringens. Wie er selbst in seinem Aufsatz De Algemeene Genade (1894) zum Ausdruck bringt, sind zeitweilige Ungleichgewichte unvermeidlich. Ebenso gewiss ist jedoch die Zusage eines Glaubens, der die Welt überwindet (Bavinck in seiner einzigen veröffentlichten Predigt zu 1. Johannes 5,4). Damit sind wir am entscheidenden Punkt angelangt: Theologie ohne Ausrichtung auf ihren eigentlichen Gegenstand, nämlich Gott selbst, ist keine Theologie mehr, sondern Anthropologie bzw. Psychologie. In dem Moment, in dem wir dieses Fundament preisgeben, werden wir vom Strom des Zeitgeistes mitgerissen.

Buch

James P. Eglinton. Bavinck: A Critical Biography. Baker Academic, 2020. 361 S., 37,00 Euro.

Hanniel Strebel hat an der Fachhochschule Betriebswirtschaft studiert und arbeitet in der betrieblichen Erwachsenenbildung. Nebenberuflich studierte er Theologie (MTh, USA) und promovierte über die Theologie des Lernens bei Herman Bavinck (PhD, USA). Er und seine Frau haben fünf Söhne. Hanniel bloggt unter www.hanniel.ch.