Gottes beste Verheißung

Andacht von John Piper – gelesen von Robin Dammer
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„Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken?“ (Röm 8,32) 

Die am weitreichendste Verheißung von Gottes zukünftiger Gnade finden wir in Römer 8,32. Es ist für mich der kostbarste Vers in der ganzen Bibel. Ein Grund, der diese Verheißung so allesumfassend macht, ist, dass ich sie praktisch in jeder Lebenslage und in jeder Situation in meinem Dienst einsetzen kann. Es hat nie eine Situation in meinem Leben gegeben und es wird auch nie eine geben, in der diese Verheißung nicht gilt. 

Allein genommen würde diese allesumfassende Verheißung den Vers für mich aber noch nicht zum kostbarsten überhaupt machen. Es gibt noch andere ähnlich umfassende Verheißungen, wie z. B. Psalm 84,12: „[Wer unsträflich] wandelt, dem versagt er nichts Gutes.“ Und 1. Korinther 3,21-23: „[Alles] gehört euch: Es sei Paulus oder Apollos oder Kephas oder die Welt, das Leben oder der Tod, das Gegenwärtige oder das Zukünftige — alles gehört euch; ihr aber gehört Christus an, Christus aber gehört Gott an.“ Es ist kaum möglich, überzubetonen, wie spektakulär das Ausmaß und der Geltungsbereich dieser Verheißungen sind. 

Was Römer 8,32 jedoch zu einer Klasse für sich macht, ist die Logik des Verses, aus der eine Verheißung entsteht, die so fest und unerschütterlich ist wie Gottes Liebe zu seinem unendlich anbetungswürdigen Sohn. 

Römer 8,32 enthält eine Grundlage – eine Garantie –, die so stark und fest und sicher ist, dass es absolut unmöglich ist, dass die Verheißung je gebrochen werden kann. Das macht diesen Vers zu einer bewährten Hilfe in Zeiten des Sturms. Egal, was sonst zusammenbricht, egal, was sonst enttäuscht, egal, was sonst scheitert, diese allesumfassende Verheißung der zukünftigen Gnade kann niemals scheitern. 

„Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat [...].“ Das ist die Grundlage. Wenn das stimmt, so die himmlische Logik, dann wird Gott mit absoluter Gewissheit denen, für die er seinen Sohn dahingegeben hat, mit ihm alles andere schenken. 

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