Das Evangelium in sechs Punkten

Andacht von John Piper – gelesen von Robin Dammer
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„Denn auch Christus hat einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führte [...].“ (1Petr 3,18) 

Hier ist eine kurze Zusammenfassung des Evangeliums. Sie soll dir helfen, das Evangelium selbst besser zu verstehen und es zu genießen und mit anderen zu teilen! 

1.) Gott hat uns zu seiner Ehre geschaffen. 

„Bringe meine Söhne aus der Ferne herbei und meine Töchter vom Ende der Welt, einen jeden, der mit meinem Namen genannt ist und den ich zu meiner Ehre geschaffen habe“ (Jes 43,6–7). Gott hat uns alle in seinem Ebenbild geschaffen, damit wir ihn, seinen Charakter und seine moralische Schönheit, abbilden oder widerspiegeln. 

2.) Darum sollte jeder Mensch zu Gottes Ehre leben. 

„Ob ihr nun esst oder trinkt oder sonst etwas tut — tut alles zur Ehre Gottes!“ (1Kor 10,31). Wir leben zu Gottes Ehre, indem wir ihn lieben (Mt 22,37), ihm vertrauen (Röm 4,20), ihm dankbar sind (Ps 50,23), ihm gehorchen (Mt 5,16) und ihn als unseren größten Schatz erachten (Phil 3,8; Mt 10,37). Wenn wir diese Dinge tun, spiegeln wir Gottes Ehre wider. 

3.) Dennoch haben wir alle gesündigt und die Herrlichkeit, die wir vor Gott haben sollten, verfehlt. 

„[Denn] alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten“ (Röm 3,23). „Denn obgleich sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt [...] und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild“ (Röm 1,21–23). Keiner von uns hat Gott so geliebt und vertraut und gedankt und gehorcht und wertgeschätzt, wie wir es sollten. 

4.) Darum verdienen wir alle ewige Strafe. 

„Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn“ (Röm 6,23). Wer dem Herrn Jesus nicht gehorcht hat, wird „Strafe erleiden, ewiges Verderben, vom Angesicht des Herrn und von der Herrlichkeit seiner Kraft“ (2Thess 1,9). „Und sie werden in die ewige Strafe hingehen, die Gerechten aber in das ewige Leben“ (Mt 25,46). 

5.) Doch in seiner großen Gnade hat Gott seinen einzigen Sohn, Jesus Christus, in diese Welt gesandt, um Sündern den Weg zum ewigen Leben freizumachen. 

„Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat“ (Joh 3,16). „Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch wurde um unsertwillen“ (Gal 3,13). „Denn auch Christus hat einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führte“ (1Petr 3,18). 

6.) Darum ist das ewige Leben ein Geschenk an alle, die auf Christus als ihren Herrn und Retter und höchsten Schatz ihres Lebens vertrauen. 

„Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du gerettet werden“ (Apg 16,31). „Denn wenn du mit deinem Mund Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet“ (Röm 10,9). „Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch — Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme“ (Eph 2,8–9). „Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nun lebe ich, aber nicht mehr ich [selbst], sondern Christus lebt in mir. Was ich aber jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat“ (Gal 2,20). „[Ich] achte alles für Schaden gegenüber der alles übertreffenden Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, um dessentwillen ich alles eingebüßt habe; und ich achte es für Dreck, damit ich Christus gewinne“ (Phil 3,8). 

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