Wenn Gott bei sich selbst schwört

Andacht von John Piper – gelesen von Robin Dammer
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„[Da] er bei keinem Größeren schwören konnte, [schwor er] bei sich selbst und sprach: Wahrlich, ich will dich reichlich segnen und mächtig mehren!“ (Hebr 6,13-14) 

Es gibt eine Person, deren Wert und Ehre und Würde und Kostbarkeit und Größe und Schönheit und Ruf einen höheren Wert hat, als alle anderen zusammen – zehntausendmal höher – nämlich Gott. Wenn Gott also einen Eid ablegt, dann schwört er bei sich selbst. 

Hätte er höher greifen können, hätte er es getan. Warum? Um dir eine starke Gewissheit deiner Hoffnung zu vermitteln. Was Gott sagt, wenn er bei sich selbst schwört, ist, dass es genauso unmöglich ist, dass er sein Versprechen bricht, uns zu segnen, wie es unmöglich ist, dass er sich je selbst geringschätzen wird. 

Gott ist der höchste Wert im ganzen Universum. Es gibt nichts Wertvolleres oder Wundervolleres als Gott. Also schwört Gott bei sich selbst. Und indem er das tut, sagt er: „Ich möchte, dass du so auf mich vertraust, wie man überhaupt vertrauen kann.“ Wenn etwas Besseres möglich gewesen wäre, dann hätte er es uns gegeben, sagt uns Hebräer 6,13: „[Da] er bei keinem Größeren schwören konnte, [schwor er] bei sich selbst [...].“ 

Und das ist unser Gott, der Gott, der nach dem Allerhöchsten greift, um in dir eine unerschütterliche Hoffnung zu erwecken. Also suche Zuflucht bei Gott. Kehre dich ab von all den oberflächlichen, selbstzerstörerischen Hoffnungen dieser Welt und hoffe auf Gott. Nichts und niemand kann dir so Zuflucht geben wie Gott. Es gibt keinen anderen Felsen der Hoffnung wie ihn. 

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