Unser unaussprechliches Privileg

Podcast von John Piper – gelesen von Robin Dammer
19. September 2020
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„Gott sprach zu Mose: ‚Ich bin, der ich bin!‘“ (2Mo 3,14) 

Eine Sache, die wir wissen dürfen, wenn wir den herrlichen Namen „Ich bin, der ich bin!“ hören, ist, dass eben dieser unendliche, absolute, selbstbestimmte Gott uns in Jesus Christus nahegekommen ist. 

In Johannes 8,56–58 antwortet Jesus auf die Kritik der jüdischen Oberen mit den Worten: „Abraham, euer Vater, frohlockte, dass er meinen Tag sehen sollte; und er sah ihn und freute sich. Da sprachen die Juden zu ihm: Du bist noch nicht 50 Jahre alt und hast Abraham gesehen? Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham war, bin ich!“ 

Hätte Jesus noch höhere Worte in den Mund nehmen können? Als Jesus sagt: „Ehe Abraham war, bin ich!“, nahm er die ganze majestätische Wahrheit des Gottesnamen und umhüllte ihn mit der Demut der Knechtschaft, gab sich selbst hin als Sühneopfer für unsere Auflehnung und machte es möglich, dass wir die Herrlichkeit dieses unendlichen, absoluten, allgenugsamen Gottes sehen können – ohne uns zu fürchten. 

In Jesus Christus haben wir, die wir aus Gott geboren sind, das unaussprechliche Privileg, Jahwe als unseren Vater zu kennen: „Ich bin, der ich bin!“ – den Gott, 

  • der ist; 
  • dessen Wesen und Macht allein an ihm selbst hängen; 
  • der sich nie verändert; 
  • von dem alle Macht und Energie im Universum ausgeht; 
  • und dem die ganze Schöpfung gehorchen soll. 

Mögen alle, die Gottes Namen kennen, ihm vertrauen (Ps 9,11).