7 Gründe, sich nicht zu sorgen (Teil 2)

Podcast von John Piper – gelesen von Robin Dammer
12. September 2020
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„Wer aber von euch kann durch sein Sorgen zu seiner Lebenslänge eine einzige Elle hinzusetzen? Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen! Sie mühen sich nicht und spinnen nicht; ich sage euch aber, dass auch Salomo in all seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen. Wenn nun Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wird er das nicht viel mehr euch tun, ihr Kleingläubigen?“ (Mt 6,27.30) 

Jesus macht uns in Matthäus 6,25.34  mindestens sieben Verheißungen, die uns helfen sollen, den guten Kampf gegen unseren Unglauben und unsere Furchtsamkeit zu kämpfen. Gestern haben wir die ersten beiden Verheißungen angeschaut und heute geht es weiter mit Nr. 3 und 4. 

Verheißung Nr. 3: „Wer aber von euch kann durch sein Sorgen zu seiner Lebenslänge eine einzige Elle hinzusetzen?“ (Mt 6,27) 

Das ist gewissermaßen eine Verheißung – ein einfaches Versprechen einer Wirklichkeit, die man auch durch eigene Erfahrung feststellen kann. Ängstlichsein bringt nichts. Das ist versprochen. Es mag nicht das Hauptargument sein, aber manchmal müssen wir einfach streng mit uns selbst sein und sagen: „Seele, dieses ständige Sorgen ist absolut sinnlos. Es verspricht dir nichtsDu vermasselst nicht nur deinen eigenen Tag, sondern auch den einer Menge anderer Leute. Sag nein dazu. Überlass es Gott. Und mach dich wieder an die Arbeit.“ 

Mit Ängstlichsein erreicht man nichts, was der Mühe wert ist. Das ist eine Verheißung. Glaube daran. Handle danach. 

Verheißung Nr. 4: „Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen! Sie mühen sich nicht und spinnen nicht; ich sage euch aber, dass auch Salomo in all seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen. Wenn nun Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wird er das nicht viel mehr euch tun, ihr Kleingläubigen?“(Mt 6,2830) 

Im Vergleich zu den Blumen auf dem Felde hast du eine viel höhere Priorität für Gott, weil du ewig leben wirst und ihm als eines seiner geliebten Kinder für immer loben wirst. 

Nichtsdestotrotz ist Gottes schöpferische Kraft und Fürsorge so überfließend und überreich, dass er sie auf die Blumen, die nur wenige Tage halten, ausgießen kann. Und er wird ganz gewiss dieselbe Macht und Schöpferkraft für seine eigenen Kinder aufwenden, die für immer leben werden. Die Frage ist: Werden wir dieser Verheißung vertrauen und unserer Angst ein Ende setzen?