Für immer erfüllt

Podcast von John Piper – gelesen von Robin Dammer
25. März 2020
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„Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, den wird niemals dürsten.“ (Joh 6,35)

Unser Text sagt uns, dass der Glaube an Jesus heißt, von allem, was Jesus bedeutet, zu essen und zu trinken. Es heißt hier sogar, dass der Durst unseren Seelen bei Jesus gestillt wird, sodass uns niemals mehr dürsten wird.

Bei ihm findet unsere Suche nach Erfüllung ein Ende. Nichts geht über ihn hinaus. Nichts kann besser sein.

Wenn wir Jesus so vertrauen, wie Johannes es hier beschreibt, dann wird Jesu Gegenwart und Verheißung uns so sehr erfüllen, dass uns der verführerische Genuss der Sünde nicht mehr beherrschen kann (siehe Römer 6,14). Das ist der Grund, warum dieser Glaube an Jesus die Macht der Sünde zunichtemacht und uns zum Gehorsam befreit.

Johannes 4,14 weist in die gleiche Richtung: „Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm zu einer Quelle von Wasser werden, das bis ins ewige Leben quillt.“ In Einklang mit Johannes 6,35 wird der rettende Glaube hier mit dem Trinken von einem Wasser beschrieben, das die tiefsten Sehnsüchte unserer Seele stillen kann. Und diese Erfüllung bringt so viel hervor wie ein überquellender Brunnen.

Das Gleiche sehen wir in Johannes 7,37–38: „Aber [...] Jesus [stand] auf, rief und sprach: Wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke! Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.“

Durch den Glauben wird Christus in uns zu einer unerschöpflichen Quelle eines zutiefst erfüllten Lebens, das für immer währt und uns in den Himmel führt und uns auf dem Weg dorthin von den sündigen Illusionen aller anderen Dinge, die uns Erfüllung vortäuschen wollen, befreit. Christus tut all das, indem er uns seinen Geist schickt (Joh 7,38–39).