Gott liebt es, dir Gutes zu tun

Podcast von John Piper – gelesen von Robin Dammer
4. März 2020
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„Und ich will einen ewigen Bund mit ihnen schließen, dass ich nicht von ihnen ablassen will, ihnen wohlzutun. [...]   und damit ich mich über sie freuen kann, ihnen wohlzutun.“ (Jer 32,40–41)

Das ist eine der Verheißungen Gottes, auf die ich immer wieder zurückfalle, wenn ich den Mut verliere. Wie sollte dir irgendetwas mehr Mut machen können als die Tatsache, dass Gott Freude daran hat, dir Gutes zu tun? Nicht nur, dass er dir Gutes tut. Nicht nur, dass er sich deinem Wohl verpflichtet fühlt. Sondern, dass er Freude daran hat, dir Gutes zu tun. „Damit ich mich über sie freuen kann, ihnen wohlzutun.“

Gott erfüllt seine Verheißung aus Röm 8,28, uns alle Dinge zum Besten dienen zu lassen, nicht widerwillig. Es ist seine Freude, dir Gutes zu tun. Und nicht nur hin und wieder. Immer! „[Ich will] nicht von ihnen ablassen [...], ihnen wohlzutun.“ Er lässt nicht plötzlich nach in seiner Hingabe oder in seiner Freude, seinen Kindern Gutes zu tun – denen, die ihm vertrauen.

Das sollte unser Herz froh machen.

Aber manchmal ist es schwer, froh zu sein. Unsere Situation ist so schwer auszuhalten, dass wir überhaupt keine Freude aufbringen können. Wenn es mir so geht, versuche ich Abraham nachzuahmen, „der gegen Hoffnung auf Hoffnung hin geglaubt hat“ (Röm 4,18; ELB). Mit anderen Worten: Du siehst deiner hoffnungslosen Situation ins Gesicht und sagst ihr: „Du bist nicht so stark wie Gott! Er kann das Unmögliche tun. Und ich weiß, dass er es liebt, das Unmögliche für die zu tun, die ihm vertrauen. Also, Hoffnungslosigkeit, du wirst nicht das letzte Wort haben. Ich vertraue Gott!“

Gott ist immer treu gewesen, in mir einen kleinen Funken Glauben zu bewahren und ihn letzten Endes (wenn auch nicht immer sofort) zu einer neuen Flamme der Freude und ganzen Zuversicht zu entfachen. Und Jeremia 32,41 macht einen großen Teil dieser Freude aus.

Oh, wie dankbar bin ich dafür, dass eins der Dinge, die den allmächtigen Gott glücklich macht, sein Drang ist, mir Gutes zu tun. „Damit ich mich über sie freuen kann, ihnen wohlzutun.“