Der rettende Glaube gibt sich nicht leicht zufrieden

Podcast von John Piper – gelesen von Robin Dammer
10. Februar 2020
„Und hätten sie dabei jenes [Land] im Sinn gehabt, von dem sie ausgegangen waren, so hätten sie ja Gelegenheit gehabt, zurückzukehren; nun aber trachten sie nach einem besseren [Land], nämlich einem himmlischen.“ (Hebr 11,15–16)

Der Glaube sieht die verheißene Zukunft, die Gott für uns hat, und „trachtet“ danach. „Nun aber trachten sie nach einem besseren [Land], nämlich einem himmlischen.“ Lass dir das einmal auf der Zunge zergehen.

Viele Menschen verwässern die Bedeutung des rettenden Glaubens, indem sie sagen, der rettende Glaube sei lediglich eine Entscheidung, die keinen Einfluss darauf hat, wonach wir trachten oder suchen. Doch in diesem Text im großen Glaubenskapitel der Bibel (Hebräer 11) geht es darum, dass ein Leben und Sterben durch Glauben bedeutet, dass wir eine neue Sehnsucht in uns haben und nach einer neuen Erfüllung trachten.

Vers 14 sagt uns, dass die Glaubensväter alter Zeit (die uns in Hebräer 11 als Vorbilder des Glaubens beschrieben werden) ein anderes Land suchten, als diese Welt zu bieten hat. Und in Vers 16 heißt es, dass sie eine Sehnsucht nach etwas viel besserem hatten als dem, was ihr Leben hier auf dieser Erde bieten konnte. „Nun aber trachten sie nach einem besseren [Land], nämlich einem himmlischen.“

Gott hatte sie dermaßen gepackt, dass sie nun nichts anderes erfüllen konnte, als nur er selbst.

Das ist also der echte rettende Glaube: Wir sehen die Verheißungen Gottes aus der Ferne und erleben, wie sich in uns von Grund auf ändert, was uns wertvoll erscheint, sodass wir anfangen, den Verheißungen Gottes mehr Wert beizumessen und nachzujagen und zu vertrauen als irgendeiner anderen Sache, die uns diese Welt bieten kann.