Er dient uns, wenn wir anderen dienen

Podcast von John Piper – gelesen von Robin Dammer
24. Januar 2020
„Und als es Jesus merkte, sprach er zu ihnen: Was macht ihr euch Gedanken darüber, dass ihr kein Brot habt? Versteht ihr noch nicht und begreift ihr noch nicht? Habt ihr noch euer verhärtetes Herz?“ (Mk 8,17)

Nachdem Jesus die Fünftausend und die Viertausend mit nur einigen wenigen Broten und Fischen satt gemacht hatte, stiegen seine Jünger ohne genug Brot für sich selbst in ein Boot.

Als sie über ihre Misere hin- und herüberlegten, unterbrach sie Jesus: „Was macht ihr euch Gedanken darüber, dass ihr kein Brot habt? Versteht ihr noch nicht und begreift ihr noch nicht?“ (Mk 8,17). Was hatten sie nicht verstanden?

Sie hatten die Bedeutung des übriggebliebenen Brotes nicht verstanden: nämlich, dass Jesus für sie sorgt, wenn sie für andere sorgen. Jesus sprach:

„‚[Als] ich die fünf Brote brach für die Fünftausend, wie viel Körbe voll Brocken [habt] ihr aufgehoben?‘ Sie sprachen zu ihm: ‚Zwölf!‘ ‚Als ich aber die sieben für die Viertausend [brach], wie viel Körbe voll Brocken habt ihr aufgehoben?‘ Sie sprachen: ‚Sieben!‘ Und er sprach zu ihnen: ‚Warum seid ihr denn so unverständig?‘“ (Mk 8,19–21)

Was hatten sie nicht verstanden? Das übriggebliebene Brot.

Das übriggebliebene Brot war für die Austeiler, die den anderen gedient hatten. Beim ersten Mal hatte es zwölf Austeiler gegeben und es waren zwölf Körbe übrig geblieben (Mk 6,43) – ein ganzer Korb für jeden, der den anderen gedient hatte. Beim zweiten Mal waren sieben Körbe übriggeblieben – sieben, die Zahl der Vollkommenheit und Fülle.

Was hatten sie nicht verstanden? Dass Jesus für sie sorgen würde. Du wirst nie mehr geben als Jesus. Wenn du dein Leben für andere dahingibst, dann wird er deine Bedürfnisse stillen. „Mein Gott aber wird allen euren Mangel ausfüllen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus“ (Phil 4,19).