Gottes Wille für dich: Komm in seine Gegenwart!

Podcast von John Piper – gelesen von Robin Dammer
6. Januar 2020
„So lasst uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen.“ (Hebr 10,22)

Gottes Wort ruft uns auf, in Gottes Gegenwart zu kommen. Das ist die Botschaft, die der Autor des Hebräerbriefs für uns hat. Er ruft uns auf, Gott nahe zu kommen, mit Gott Gemeinschaft zu haben und uns nicht mit einem christlichen Leben fern von Gott zufriedenzugeben.

Dieses Hinzutreten in Gottes Gegenwart ist kein physischer Schritt. Du musst keinen Turm zu Babel errichten, um Gott nahe zu kommen. Du musst nicht einmal eine Kirche betreten. Oder zum Altar kommen. Es ist ein unsichtbarer Schritt im Herzen. Du kannst in Gottes Gegenwart kommen, während du vollkommen stillstehst oder in einem Krankenhausbett liegst oder im Zug auf dem Weg zur Arbeit sitzt.

Diese Botschaft liegt im Herzen des Evangeliums. Das ist es, worum es beim Garten Gethsemane und bei Karfreitag geht: Gott scheut keinen Preis und tut das Erstaunliche, damit wir ihm nahe sein können.  Er hat seinen Sohn gesandt, damit wir durch Jesu Leiden und Tod in Gottes Gegenwart kommen können. Jeder Bestandteil seines wundervollen Heilsplans dient diesem Ziel: Wir sollen ihm nahekommen. Und diese Nähe bringt uns Freude und ihm Ehre.

Er braucht uns nicht. Wenn wir wegbleiben, dann macht ihn das nicht arm. Er braucht uns nicht, um die Freude und Harmonie in der Gemeinschaft der Dreieinigkeit zu wahren. Doch seine Barmherzigkeit strahlt umso heller, wenn er uns durch seinen Sohn, trotz unserer Sünde, Anteil an der einzigen Wirklichkeit schenkt, die unsere Seelen für immer und vollkommen erfüllen kann: nämlich sich selbst. „Vor deinem Angesicht sind Freuden in Fülle, liebliches Wesen zu deiner Rechten ewiglich!“ (Ps 16,11).

Das ist Gottes Wille für dein Leben. Auch genau jetzt in diesem Augenblick. Das ist der Grund, warum Christus gestorben ist: Gott möchte, dass du in seine Gegenwart trittst.