7 Gründe, sich nicht zu sorgen (Teil 3)

Podcast von John Piper – gelesen von Robin Dammer
13. September 2019
„Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen?, oder: Was werden wir trinken?, oder: Womit werden wir uns kleiden? Denn nach allen diesen Dingen trachten die Heiden, aber euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles benötigt. Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden! Darum sollt ihr euch nicht sorgen um den morgigen Tag; denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen.  Jedem Tag genügt seine eigene Plage.“ (Mt 6,31-34)

Wir haben gestern und vorgestern bereits gesehen, dass Jesus uns in Matthäus 6,25‑34 mindestens sieben Verheißungen macht, die uns helfen sollen, den guten Kampf gegen unseren Unglauben und unsere Furchtsamkeit zu kämpfen. Heute schauen wir uns die letzten drei Verheißungen an.

Verheißung Nr. 5: „Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen?, oder: Was werden wir trinken?, oder: Womit werden wir uns kleiden? Denn nach allen diesen Dingen trachten die Heiden, aber euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles benötigt.“ (Mt 6,31-32)

Denke nicht, dass Gott nicht weiß, was du brauchst. Er weiß um jede einzelne Sache. Und er ist dein himmlischer Vater“. Er schaut nicht gleichgültig aus der Ferne zu. Du bist ihm wichtig. Er wird handeln und dir zur rechten Zeit geben, was du benötigst.

Verheißung Nr. 6: „Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden!“ (Mt 6,33)

Wenn du dich für seine Sache in dieser Welt hingibst, anstatt dich um deine eigenen persönlichen Bedürfnisse zu drehen, dann wird er dafür sorgen, dass du alles hast, was du brauchst, um seinen Willen zu tun und ihn zu verherrlichen. So verstehe ich: „So wird euch dies alles hinzugefügt werden!“ Alle Nahrung und Kleidung – und alles andere, was du benötigst, um seinen Willen zu tun und ihn zu verherrlichen. Das kann auch bedeuten, dass es Gottes Plan für dich ist, dass du für ihn stirbst – aber er wird dich mit allem versorgen, was du brauchst, um ihn im Leben und im Sterben zu verherrlichen.

Diese Verheißung ähnelt der in Römer 8,:32: „Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken?“ folgt: „Wer will uns scheiden von der Liebe des Christus? Drangsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert? Wie geschrieben steht: ‚Um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag; wie Schlachtschafe sind wir geachtet!‘ Aber in dem allem überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat“ (Röm 8,35-37). Es mögen Hunger und Blöße kommen. Aber wir werden alles haben, was wir brauchen, um weit mehr zu überwinden.

Verheißung Nr. 7: „Darum sollt ihr euch nicht sorgen um den morgigen Tag; denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Jedem Tag genügt seine eigene Plage.“ (Mt 6,34)

Gott bewahrt dich jeden Tag und wird nicht zulassen, dass du eines Tages über dein Vermögen versucht wirst (1Kor 10,13). Er wird für dich handeln, sodass für dich gilt: „wie deine Tage, so sei deine Kraft!“ (5Mo 33,25).

Jeder Tag hat seine festgesetzte Plage, jedoch nie mehr als du durch seine Gnade ertragen kannst. An jedem Tag empfangen wir Gottes Barmherzigkeit, die jeden Morgen neu ist – eine Barmherzigkeit, die genügt für die Plage dieses Tages (Klgl 3,22-23). Gott wird kein gutes Werk von dir erwarten, für das er dir nicht auch jede Gnade im Überfluss gespendet hat, die du dafür benötigst (2Kor 9,8).