Ligonier Regionalkonferenz 2017 in Wittenberg: Die Höhepunkte

In diesem historischen Jahr, dem 500. Jahrestag der Reformation, veranstaltete Ligonier eine Regionalkonferenz in der Stadt, in der Martin Luther seine 95 Thesen anschlug. Christen aus der ganzen Welt versammelten sich in Wittenberg, um über „Luther heute“ nachzudenken. Es war eine Zeit großer Ermutigung, bei der nicht nur an die Vergangenheit erinnert wurde, sondern auch darüber diskutiert wurde, wie wir von ihr für die Zukunft lernen können.

Alle Predigten werden zum Download auf der Ligonier Webseite und in der Ligonier App verfügbar sein. Hier ist eine kurze Zusammenfassung und ein paar Höhepunkte. Man kann auch den Hashtag #ligcon auf Instagram und Twitter verfolgen oder schon jetzt die Frage-und-Antwort-Runde auf Facebook anschauen.

Zusammenfassung und Höhepunkte

Robert Godfrey hielt den ersten Vortrag, der sich mit dem Psalter befasste, oder wie Martin Luther ihn nannte: „der kleinen Bibel.“ Er zeigte auf, wie diese „kleine Bibel“ Luther im Laufe seines Dienstes ermutigte und welchen Platz der Psalter im Leben eines jeden Christen haben sollte.

Matthias Lohmann verteidigte die absolute Autorität der Heiligen Schrift. Er forderte heraus, das eigene Leben zu prüfen, ob man auch im praktischen Leben an die Autorität der Schrift glaubt.

Die letzte Einheit am Vormittag hielt Steven Lawson, bei der er Luthers Sicht auf das Wort Gottes entfaltete. Luther wusste, dass wenn man sich von der Schrift verabschiedet, dann verabschiedet man sich auch von Gott und seinem Evangelium.

Nach dem Mittagessen untersuchte Stephen Nichols die ersten zwei von Luthers 95 Thesen. In diesen zwei Thesen wird das Wesen der Reformation zusammengefasst: die Autorität der Bibel im Gegensatz zur Autorität der römisch-katholischen Kirche.

Den Anschluss bildete eine Frage-und-Antwort-Runde, bei der die Dozenten Fragen aus dem Publikum beantworteten. Robert Godfrey, Steven Lawson, Matthias Lohmann, Albert Mohler, Steffen Müller und Stephen Nichols diskutierten über Martin Luther und den Jakobusbrief, biblische Interpretation, das Andauern der Gaben des Heiligen Geistes, die Kirche in Deutschland und viele weitere Themen.

Steffen Müller sprach über die Lehre des Priestertums aller Gläubigen und Luthers Betonung des direkten Zugangs eines Christen zu Gott durch Jesus Christus.

Die abschließende Einheit fand in der Schlosskirche statt. Das ist die Kirche, an die Martin Luther 1517 seine 95 Thesen schlug. Nach dem Singen von Ein feste Burg ist unser Gott legte Albert Mohler Römer 3 aus und das Evangelium, welches Luther wiederentdeckte und freimütig verkündigte.


Diese Zusammenfassung stammt von Nathan Bingham, Mitarbeiter von Ligonier Ministries. Übersetzung und Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung.