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Lasst die Kirche Kirche sein! Calvins Theologie der sozialen Gerechtigkeit

Die Standardinterpretation der Evangelikalen von Jesu Aussagen, dass er gekommen sei, „den Armen frohe Botschaft“ und „Gefangenen Befreiung zu verkünden“ (Lk 4,18) – zumindest in den respektierten Kommentaren, die ich las – war, dass Jesus Methapern gebrauchte, um Errettung aus geistlicher Armut und Unterdrückung zu beschreiben. Und es schien einen allgemeinen Konsens zu geben, dass wenn Jesus diejenigen beschreibt, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten – und dafür verfolgt werden – er von denen sprach, die sich nach Rechtfertigung und Heiligung sehnen (Mt 5,6.10). Deshalb war ich überrascht, als ich Calvin aufschlug und herausfand, dass zumindest bezüglich dieser Bibelstellen seine Interpretation viel näher zu den Befreiungstheologen stand, als zu vielen zeitgenössischen evangelikalen Theologen.

  • Matthew Tuininga
  • Öffentliche Gerechtigkeit, Reich Gottes, Soziale Fragen, Wesen der Kirche
  • Lk 4,18, Mt 5,6.10, Eph 4,7–16, Ps 72,4, Ps 82,3–4, Apg 2,42
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Die gewöhnlichen Mittel der Jüngerschaft

Statt auf die neueste Innovation zu vertrauen, lasst uns in die Fußstapfen der frühen Kirche treten und uns dieser gewöhnlichen Mittel der Gnade befleißigen.

  • Mantle Nance
  • Abendmahl, Gebet, Gemeinschaft, Jüngerschaft, Predigt und Lehre
  • Apg 2,42, Apg 2,41, Apg 1,14, 2 Chr 20,22, Ps 8,3, Kol 3,16
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Gebot oder Gnade?

Wie gehen wir als Gemeinde oder als Christen mit unserem Versagen um? Ron Kubschs erste Empfehlung lautet: Wir brauchen das Gebot und die Gnade.

  • Ron Kubsch
  • Ethik, Heiligung
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Die reformierte Ansicht über die Vorherbestimmung

R.C. Sproul erklärt, warum Gott bei der Verwerfung der Nichterwählten nicht mit Unrecht beschuldigt werden kann.

  • R. C. Sproul
  • Predigt und Lehre, Systematische Theologie, Vorherbestimmung
  • Röm 9,15
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Vorherbestimmung ist biblisch, schön und praktisch

Wie viele andere habe ich, als ich zuerst der Vorherbestimmung begegnete, Gott sofort auf die Anklagebank gesetzt und ihm Ungerechtigkeit vorgeworfen: „Aber das ist nicht fair. Wie könnte ein liebender Gott manche erwählen und andere nicht?“ Diese Vorwürfe sind weit verbreitet. Aber Gott war sanft und geduldig mit mir, wie es seinem Charakter entspricht. Er gab mir schließlich Augen, um die Schönheit und stabilisierende Kraft dieser unergründlichen biblischen Lehre zu sehen.

  • Jeff Robinson
  • Erwählung, Systematische Theologie, Vorherbestimmung
  • Apg 13,48, Eph 1,5, Röm 9, Joh 6, Joh 17, Röm 5,8, 1 Petr 3,18, Röm 10,14–15, Jes 42,8, Eph 2,1, Röm 8,31–39, Joh 10,28, Röm 8,28
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Treue Verkündigung inmitten von Verfolgung

Schließlich kam der Polizeichef und rief mich in sein Büro, wo er Tee für uns bestellte. „Kerem“, sagte er, „wir haben von einem unserer Informanten erfahren, dass ein Attentat auf dich geplant ist, und als Resultat haben wir ein paar Vorkehrungen getroffen“. Ich war schon einige Male zuvor bedroht worden, wie andere Pastoren in der Region auch. Außerdem wurde ein befreundeter Pastor von mir, zusammen mit seinen Gemeindeleitern, vor wenigen Jahren gefoltert und umgebracht. Trotzdem war die Vorstellung, dass jemand bereit war, mich umzubringen, weil ich das Wort Gottes verkündige, ein ziemlicher Schock.

  • Kerem Koç
  • Christenverfolgung
  • 2 Kor 11,16–33, Joh 15,20, 2 Tim 4,1–2, 2 Tim 3,12, Phil 1,27–28, Mt 5,10, 1 Petr 4,14, Phil 1,29, 1 Petr 1,7
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Das Leid und die Herrlichkeit von Psalm 22

Psalm 22 beginnt mit dem qualvollsten Schrei der Menschheitsgeschichte: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Das sind die Worte, die Jesus auf seine Lippen nahm in den Tiefen seines Leids am Kreuz. Sein Leid war einzigartig, weil er sich selbst für die Sünden seines Volks hingab. Und deshalb tendieren wir dazu, diesen Schrei ausschließlich auf Jesus zu beziehen. Aber solch ein Ansatz in Bezug auf diese Worte ist offensichtlich falsch. Jesus erfand nicht einzigartige Worte, um sein Leid zu interpretieren. Stattdessen zitierte er Psalm 22,2. Diese Worte wurden zunächst von David gesprochen und David sprach sie für das ganze Volk Gottes. Wir müssen über diese Worte und den ganzen Psalm nachdenken, wie er sich auf Christus bezieht und auf sein ganzes Volk, damit wir ihn völlig verstehen können.

  • Robert Godfrey
  • Herrlichkeit, Jesus Christus, Leid
  • Ps 22, Hebr 2,14, Mt 16,18, Hebr 2,12, Röm 11,36
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Sich an Gott zu erfreuen ist ein Befehl

Sich an Gott zu erfreuen ist ein Gebot, kein optionales Extra: „Freut euch im Herrn allezeit; abermals sage ich: Freut euch!“ (Phil 4,4) Aber wie?

  • Sinclair B. Ferguson
  • Freude, Gott
  • Phil 4,4, Hab 3,17–18, Lk 15,6–7.9-10.32, Eph 1,3–14, Neh 8,10, Ps 119,14.35.47.70.77.103.162.174, Joh 15,11, Kol 3,16, Ps 48,3, Zef 3,17, Hebr 12,1–2.5-11, Röm 8,29, 1 Petr 1,3–8, Jak 1,2–4, Röm 5,1–11, Ps 43,4, Jes 51,11
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Was ist so großartig an der Souveränität Gottes?

Weil Gott der wahre Souverän ist, gibt es kein größeres Privileg, als ihm zu dienen. Ehrfurcht vor seiner Herrlichkeit lässt andere Ambitionen zurückweichen.

  • Richard Phillips
  • Gottes Souveränität, Jesaja
  • Jes 6,8, Jes 6,9–11, Jes 6,11–13, Jes 8,17, Jes 7,4–7, Jes 7,9, Jes 1,4, Jes 7,14, Jes 54,1
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Das Kreuz tragen: Johannes Calvin und die Bedrängnisse des Lebens

Marcus Serven entfaltet aus den Institutio von Calvin, was es heißt, wenn Jesus uns dazu aufruft, unser Kreuz aufzunehmen und ihm nachzufolgen.

  • Marcus Serven
  • Johannes Calvin, Kreuz tragen, Leid, Nachfolge
  • Jes 53,5–6, Eph 2,13–16, Kol 1,19–20, Joh 19,30, Hebr 9,24–28, Hebr 10,11–14, Jes 45,15, 5 Mose 21,23, Kol 2,17, Gal 3,13–14, Mt 16,24, Lk 6,40, 1 Petr 2,21–25, Jes 45,7, Hebr 12,8, Eph 4,31, Hebr 12,15, Offb 21,4, Jak 1,2–4, 1 Petr 1,6–7, Lk 6,28, Mt 5,44
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Was ist ein Jünger?

Manche versuchen, eine Unterscheidung zu machen zwischen einem Jünger und einem Christen. Aber die Bibel macht diese Unterscheidung an keiner Stelle. Bevor sie Christen genannt wurden, wurden sie Jünger genannt. Ein Jünger Christi zu sein heißt, ein Christ zu sein. Ein Christ zu sein heißt, Christus zu vertrauen. Ein Christ zu sein heißt, auf Christus zu hören. Ein Christ zu sein heißt, von Christus zu lernen. Ein Christ zu sein heißt, Christus zu gehorchen. Demnach heißt ein Christ zu sein, ein Jünger zu sein. So war es am Anfang des Christentums. So ist es auch heute noch.

  • Anthony Carter
  • Gehorsam, Jüngerschaft, Nachfolge, Wort Gottes
  • Apg 11,25, Mk 1,17, Mk 2,14, Joh 1,43, 1 Kor 11,1, Mt 17,5, Mt 11,29, Joh 6,68–69, Ps 1,2, Joh 2,5, Joh 14,21, Joh 14,23, Joh 15,10
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Jonathan Edwards und die erste große Erweckung

Man könnte sagen, dass Erweckungen in zwei Formen kommen. Es gibt die Erweckung, bei der neues Leben aus dem Tod erweckt wird. Das ist der Ruf zu armen Sündern. Aber selbst die, die schon erweckt wurden, brauchen neue Erweckungen. Wir schlummern in unserer geistlichen Faulheit und werden zum Aufwachen gerufen. Das ist der Ruf an erlöste Sünder. Und es geschieht nicht durch menschliche Leistung oder natürliche Mittel. Wir werden nur und ausschließlich durch ein göttliches und übernatürliches Licht erweckt – nur durch Gottes Gnade und immer zu Gottes Ehre.

  • Stephen Nichols
  • Erweckung, Jonathan Edwards, Kirchengeschichte
  • Jes 55,10–11
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Rezension: Martin Luthers Theologische Grundbegriffe von Reinhold Rieger

Reinhold Rieger hat in akribischer Arbeit ein bemerkenswert hilfreiches Lehrbuch für die Lutherforschung geschaffen. Das Buch Martin Luthers theologische Grundbegriffe bietet eine Auswahl der wichtigsten Grundbegriffe Luthers und erklärt diese ausschließlich anhand von Aussagen des Reformators. Ron Kubsch stellt es vor.

  • Ron Kubsch
  • Martin Luther
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Unbekannte Sünde – Warum ein neuer Versuch, Sünde zu erklären, gescheitert ist

Die Frage nach der Sünde ist für die christliche Botschaft wesentlich, weil ohne eine Antwort nicht klar wird, wovon Jesus Christus den Menschen eigentlich erlöst hat. Wie viel Missverständnisse dabei aufkommen können, zeigt auch ein Buch von Thorsten Dietz. Thomas Jeising hat das Buch Sünde: Was Menschen heute von Gott trennt gelesen und stellt es hier vor.

  • Thomas Jeising
  • Sünde
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Rezension: Abgestempelt? von Michael R. Emlet

Michael R. Emlet hat ein kurzes, verständliches und praktisches Buch zum Thema psychiatrische Diagnosen, Medikamente und Seelsorge geschrieben. Der Erfahrene Seelsorge Klaus Giebel stellt es vor. 

  • Klaus Giebel
  • Seelsorge
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Rezension: Adam, Eva und die Evolution von Tim Keller

Wie passen Bibel und Evolutionsbiologie zusammenpassen? Der Apologet Tim Keller hat sich mehrfach dazu bekannt, eine bestimmte Spielart der evolutionären Entwicklung für wahrscheinlich und mit dem Schöpfungsbericht für vereinbar zu halten. Sein Buch Adam, Eva und die Evolution ist nun in deutscher Sprache erschienen. Andreas Münch stellt es vor.

  • Andreas Münch
  • Evolution, Schöpfung, Tim Keller
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Umkehr im Neuen Testament

Welche Bedeutung hat die Umkehr im Neuen Testament? In diesem zweiten Artikel zum biblischen Verständnis der Umkehr zeigt Thomas Schreiner, was Bekehrung ist und wie das Thema in den Büchern des Neuen Testaments entfaltet wird.

  • Thomas R. Schreiner
  • Bekehrung, Heilsgeschichte und Biblische Theologie, Umkehr
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Rezension: Die schweizerische Reformation

Die Reformation war eines der großen Ereignisse der Schweizer Geschichte. Ob sie schon 1515 mit dem Einzug von Erasmus in Basel oder erst mit dem Antritt Zwinglis im Züricher Großmünster begann, sie hat sich eigenständig entwickelt und zugleich auf andere Gebiete ausgestrahlt. Ein neues Handbuch hilft, die Ereignisse und Entwicklungen der Reformation in der Eidgenossenschaft besser zu verstehen. 

  • Ron Kubsch
  • Reformationsgeschichte, Schweiz
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Umkehr und die Geschichte Israels

Welche Rolle spielt Umkehr oder Bekehrung in der Geschichte Israels im Alten Testament?  Thomas Schreiner zeigt, wie zentral das Thema Umkehr für die Geschichte der Bibel ist. Dieser Artikel ist der erste von zwei Artikeln zum biblischen Verständnis von Umkehr. 

  • Thomas R. Schreiner
  • Bekehrung, Heilsgeschichte und Biblische Theologie, Umkehr
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Der Mut, reformiert zu sein

Wir brauchen Männer auf der Kanzel, die kühn und unerschütterlich in ihrer Verkündigung der Wahrheit und zur gleichen Zeit gnadenvoll und mitfühlend sind. Wir brauchen Männer, die die unverfälschte Wahrheit der reformierten Theologie zur Zeit und zur Unzeit verkündigen, nicht mit einem Finger, der auf andere zeigt, sondern mit einem Arm, der die Schultern von anderen aufrecht hält. Wir brauchen Männer, die die reformierten Glaubensbekenntnisse lieben, gerade weil sie den Herrn, unseren Gott, und sein unveränderliches, inspiriertes und autoritatives Wort lieben.

  • Burk Parson
  • Calvinismus, Mut, Reformation
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