Was macht erfolgreiche Mission aus? Woran können wir Erfolg festmachen?

Artikel von Q&A
21. Mai 2019 — 2 min Lesedauer

Die Bibel lehrt uns unmissverständlich mehrere Dinge.

  1. Die Ergebnisse in der Mission kommen von Gott und nicht von den Menschen. Wir sind seine Werkzeuge. „Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, Gott aber hat das Gedeihen gegeben. So ist also weder der etwas, welcher pflanzt, noch der, welcher begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt“ (1.Kor 3,6‑7).

  2. Unsere Aufgabe ist es, treu das Evangelium zu verkünden und zu vertrauen, dass Gott die Ergebnisse bewirkt. „Und nun siehe, ich weiß, dass ihr mein Angesicht nicht mehr sehen werdet, ihr alle, bei denen ich umhergezogen bin und das Reich Gottes verkündigt habe. Darum bezeuge ich euch am heutigen Tag, dass ich rein bin von aller Blut. Denn ich habe nichts verschwiegen, sondern habe euch den ganzen Ratschluss Gottes verkündigt“ (Apg20,25‑27).

  3. Folglich lässt sich wahrer Erfolg in der Mission an der Treue zum Auftrag festmachen, nicht an den unmittelbaren, sichtbaren Ergebnissen. „So soll man uns betrachten: als Diener des Christus und Haushalter der Geheimnisse Gottes. Im Übrigen wird von einem Haushalter nur verlangt, dass er treu erfunden wird“ (1.Kor 4,1‑2).

  4. Es liegt in der Natur der Sache, dass die christliche Mission vom Glauben abhängig ist. „Denn wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen“ (2.Kor 5,7). Der Wunsch nach messbaren Ergebnissen ist oft ein Versuch, „im Schauen zu wandeln“. Es fällt uns Menschen nicht leicht, Erfolg als „Treue“ zu definieren, weil wir uns eingestehen müssen, dass wir vollkommen auf Gott angewiesen sind.