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„Christen fördern und Gemeinden zuarbeiten“ – ein Interview mit Ron Kubsch

Hanniel Streben hat vor einigen Tagen Ron Kubsch aus dem Vorstand von Evangelium21 zur Zukunft des Netzwerk befragt:

Du gehörst du zum Gründerkreis von E21. An was denkst du gerne zurück? Was ist die Stossrichtung der nächsten Jahre?

Sich mit Brüdern auszutauschen und zu beten, die einerseits die geistlichen Nöte glasklar sehen, aber andererseits nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern an die bleibende Kraft des Evangeliums glauben, hat mich belebt. Natürlich blicke ich dankbar auf einige der großen Konferenzen in Hamburg zurück. Allerdings wirkt Gott ja oft im Kleinen sehr nachhaltig. Ich bin dankbar für die Regionalkonferenzen oder die entstandenen Freundschaften. Es berührte ich besonders junge Männer und Frauen kennenzulernen, die einen Hunger nach dem Wort Gottes verspüren und das Verlangen haben, tiefer zu schürfen. Es gibt junge Leute, die vom allgegenwärtigen weichgespülten Unterhaltungschristentum die Nase voll haben. Sie trauen dem Evangelium zu, dass es Sünder zur Umkehr treibt. Sie erkennen, dass die Heilige Schrift Antworten auf die Fragen gibt, die die Menschen bewegen. Vielleicht umtreiben, ohne das sie es explizit benennen können. Die Bibel gibt ja auch Antworten auf Fragen, die die Menschen noch nicht kennen. Das ist übrigens ein Grund dafür, dass die Verkündigung zu kurz greift, wenn sie nur Themen aufgreift, die die Menschen aus ihrem Alltag mitbringen. Diese jungen Mitchristen wünschen sich Gemeinden, in denen Gott im Mittelpunkt steht, die Schrift ausgelegt wird, dienende Gemeinschaft zu finden ist. Das beeindruckt mich.

E21 muss solche Christen fördern und natürlich den Gemeinden zuarbeiten. Wir wollen etwa das Vertrauen auf die Bibel als zuverlässiges Wort Gottes stärken, einen Beitrag zur schriftgemäßen Verkündigung leisten und zum christozentrischen Leben in Familie und Gemeinde ermutigen. Wir müssen deutlicher herausarbeiten, dass das Evangelium die Sicht auf das gesamte Leben verändert. Als sich der Vorstand kürzlich getroffen hat, um die Ausrichtung der nächsten Jahre zu bereden, waren wir uns völlig einig, dass E21 der reformierten Theologie fest verbunden bleibt. Diese Theologie hat uns zusammengeführt und wird uns weiterhin stark prägen.

Das vollständige Interview gibt es hier: hanniel.ch.